Fill or kill: Über Set-Ups, Handelsstragie und Handelssysteme

Unsere Videoreihe geht weiter. Über die Unterschiede zwischen Set-Up, Handelsstrategie und Handelssystem. Sie erfahren warum es nicht nur auf das richtige Einstiegssignal ankommt, was eine Strategie ausmacht und warum ein Handelssystem alleine nicht reicht.

https://youtu.be/-pTm3gz-BOA

Oliver Wißmann: "Ja, immer wieder erreicht uns die Frage: „Was für Handelsstrategien sind in Ihrem ganzheitlichen Handelssystem enthalten?". Wir haben schon einige Handelsstrategien veröffentlicht, entweder auf unserer Website, auf unserem Blog oder auch teilweise bei der Vereinigung technischer Analysten Deutschlands in der Fachpublikation der VTAD-News, zum Beispiel, und wir werden auch weiterhin nach und nach alle Strategien erläutern und Einblick geben.

Ein Handelssignal, weil es gerade hochaktuell ist, denn es kam heute am Montag, den 17. Juni dieses Jahres zu einem Trade, ist die Aktie Henkel. Das Beispiel zeigt auch wie unser Service funktioniert, denn letzte Woche bereits gab es die Ankündigung, heute kam es zur Ausführung. Dieser Trade fußt auf einer unserer fundamentalen Dividendenstrategien. Was heißt das? Diversifikation ist essentiell und immer darauf zu achten. Es geht nicht um einzelne Strategien, sondern immer einzig darum auf sinnvolle ausgewogene Handelssysteme zu achten. Deswegen haben wir auch fundamentale Strategien, beziehungsweise fundamentale Dividendenstrategien kombiniert - automatisiert natürlich - mit technischen statistischen Ansätzen.

Vor diesem Hintergrund wurde nun eben letzte Woche die Aktie angekündigt. Henkel. Warum dieses Signal? Im Wesentlichen ist es folgende Strategie: Der Computer sucht nach Aktien unter fundamentalen Aspekten zuerst, das heißt, er schaut, welche Aktie hat in den letzten fünf Jahren ein EBIT gehabt, das mindestens um 10% pro Jahr gestiegen ist. EBIT ist ein betriebswissenschaftlicher Fachbegriff und steht für "earnings before interest and taxes" und ist im Grunde das Ergebnis einer Kapitalgesellschaft.

Das System schaut nun: Gibt es eine Aktie, die in den letzten fünf Jahren ein besseres EBIT als es Vorjahr gehabt hat und das für ganze fünf Jahre und zwar um mindestens 10% höher. Das zeigt uns schon mal, dass es um eine Firma geht, die irgendwo ein bisschen Umsätze und Gewinne macht. Dann muss aber noch eine zweite Sache erfüllt sein, und zwar: Hat diese Firma in den letzten fünf Jahren eine immer höhere Dividende an ihre Aktionäre ausgeschüttet? Dividende ist wichtig, denn wir möchten idealerweise die Dividende mitnehmen.

Also scannen unsere Systeme die Aktien, die zugleich neben dieser erstgenannten Bedingung die zweite genannte Bedingung erfüllen, nämlich in den letzten fünf Jahren eine Dividendensteigerung, wo also jedes Jahr mehr Dividende ausgezahlt wurde. Die dritte Bedingung ist dann zusätzlich noch: Ist die erwartete Dividende, die jetzt erwartet wird für das aktuelle Geschäftsjahr, um mindestens 1% - nämlich 1% haben wir für die aktuelle Zeit, weil Sie auf dem Tagesgeldkonto momentan fast nichts bekommen -  deswegen sagen wir, wenn Sie eine 1% sichere Dividende vereinnahmen kannst, ist das schon sehr gut. Das ist die dritte Bedingung, die erfüllt sein muss.

Die vierte Bedingung, die erfüllt werden muss: Das System scannt alle Analystenhäuser, also die ganz Großen von Goldman Sachs, von der Deutschen Bank und so weiter. Und davon müssen mindestens 51% aller Analysteneinschätzungen diese Aktie auf "kaufen" haben. Wir möchten  partizipieren mit der großen Masse, dass vielleicht auch noch ein Kursschub kommt - das ist die vierte Bedingung. Wenn die Bedingungen alle erfüllt sind, bleibt noch ein kleines Sammelsurium an Aktien übrig, die der Computer auswählt und diese verknüpft er dann mit einer klassischen gleitenden Durchschnitts- und Umsatzstrategie. In dieser wird analysiert, ob die Umsätze ansteigen, in welchem Verhältnis sie umsteigen und in welchen Winkel der gleitende Durchschnitt ist.

Das ist kein Geheimnis, wir nehmen den 200 Tage gleitenden Durchschnitt, ganz normale Einfallgleitende, kein Moving Average, keinen exponentiellen, keinen gewichteten - ein einfacher gleitender Durchschnitt. Dann sehen wir nach ob dieser in einem gewissen Steigungswinkel ist. Zusätzlich muss der Umsatz ansteigen und dann gibt es noch ein-zwei Kleinigkeiten für das Timing, wie befindet sich die Aktie prinzipiell eher in einem Korrekturmodus oder jetzt eher in einem Bewegungsast, gibt es Momentum?

Und wenn Momentum da wieder reinkommt, dann gibt das System den Ausschlag, "Jawohl, jetzt endlich sind die finalen Bedingungen, die fundamentalen Kriterien, die technischen Kriterien, der Umsatz, die Liquidität, das Momentum am Markt kommt rein." Da bleiben also von ganz vielen Aktien - wir scannen die ersten 400-500 - drei-vier Aktien maximal übrig in einer Woche. Diese wirft das System aus und dann überprüft nochmals ein Mensch für Sie, ob das auch kein Datenfehler ist, ob alles stimmt, ob das Marktumfeld stimmt oder ob gerade vielleicht eine wichtige politische Wahl ist, denken Sie an Brexit, et cetera.

Und erst dann wird es bei uns im System die Ankündigung freigeschalten und dann kommt es auf Ihr Handy und Sie können sich vorbereiten. So wie bei der genannten Ankündigung zu Henkel: Letzte Woche, Freitag kam die Ankündigung. Sie hatten genügend Zeit, um den Wert zu analysieren, selber zu sehen, abzugleichen mit Ihrem System. Sie konnten sich überlegen, wie viele Stücke möchte ich kaufen von Henkel, wenn es zu diesem möglichen Einstieg käme? Sie konnten sich überlegen:"Wie groß muss mein Risiko, Positionsgröße sein?" Sie können nochmal genauer die Charts ansehen, können prüfen, ob das vielleicht auch mit Ihrem System oder mit Ihren Überlegungen zusammenfällt oder ob es vielleicht ganz gegensätzlich, was ja vielleicht auch gut ist - Stichwort Diversifikation im eigenen Depot.

Und dann können Sie aber auch noch, Sie haben ausreichend Zeit gehabt, wenn Sie sagen, "Jawohl, das gefällt mir" bei Ihrem Broker die Order auch eingeben. Als Berufstätiger ist das optimal, weil Sie die Order schon im Vorfeld eingeben können bei Ihrem Broker. Und dann? Was ist passiert? Heute, am Montag, ich meine mich zu erinnern um 16 Uhr herum, kam dann es zur Ausführung. Sie hatten also genügend Zeit und der TRADEofficer hat Sie unterstützt.


Fill or kill: Woran erkenne ich einen guten Börsenbrief oder Tradingservice?

Börsenbriefe und Tradingsservices gibt es wie Sand am Meer. Versprochen werden mehr Rendite, mehr Signale, bessere Trader. Aber was ist wirklich wichtig? Worauf sollte man achten?
Head of Trading Oliver Wißmann erklärt in der neuen Serie "Fill or kill" was TRADEofficer anders macht und worauf Sie achten sollen, wenn Sie an den Finanzmärkten und der Börse erfolgreich sein wollen.

https://youtu.be/ryMm91jxM4g


Das wäre Ihr Trade gewesen: Carmax oder 5,4% in 3 Tagen

Aktie der Woche:Carmax mit einem Kursplus von 5,4 % in drei Tagen!

Abbildung 1 – Chart Carmax von Mai 2016 bis Mai 2017

Die Aktie Carmax befindet sich seit Juni 2016 in einem Aufwärtstrend. Seit dem Hoch vom 16.02.2017 fiel die Aktie in einer etwas größeren Korrektur bis zum Tief 06.04.2017. Hiernach fing sich die Aktie wieder und begann in eine neuerliche Aufwärtsphase einzudrehen.

Zum Zeitpunkt der Analyse am 15.05.2017 stand die Aktie an einem sehr interessanten Kursniveau.

Denn nun könnte die Aktie in dem bevorzugten Szenario wieder weiter steigen. Als erstes Kursziel böte sich das Hoch von Anfang des Jahres 2017 an.

Eines unserer zehn Handelssysteme hat uns bereits am 15.05.2017 diesen Wert aufgezeigt und wir haben dann dies Aktie in der TRADEofficer APP am 15.05.2017, 20:59 Uhr für einen möglichen Long Trade inklusive prognostizierter Haltedauer (langfristiger Anlagehorizont), Einstiegskurs (61,68), Stopp (47,22) und Kursziel (79,82) veröffentlicht.

So sehen TRADEofficer-Nutzer die Ankündigungsmitteilung, so wie unsere Kunden in Ihrem Mobiltelefon.

Da die Ankündigung am 15.05.2017 um 20:59 Uhr erfolgte, wurde somit gewährleistet, dass insbesondere Berufstätige, die nicht in der Finanzbranche arbeiten, genügend Zeit haben, um die Ankündigung zu lesen, gegebenenfalls selbständig zu analysieren und auch die Einstiegsorder beim Broker aufzugeben, so dass die Aktie dann auch gekauft wird, sollte der Kurs der Aktie das angegebene Niveau erreichen. Zugleich wäre es dann -je nach Broker auch möglich gewesen- den Stopp und das Kursziel als Order beim Broker, sofern es zur Ausführung kommt, einzubuchen.

Am 16.05.2017 um 19:00 Uhr erreichte die Aktie dann den von uns angekündigten Einstiegskurs von 61,68. Sofern also die Order tags zuvor mittels „Stopp Buy – Order“ beim Broker eingegeben wurde, wurde dann also ohne weiteres Zutun die Aktie in das Depot eingebucht.

In diesem Original-Screenshot aus der TRADEofficer APP vom 16.05.2017 um 19:46 Uhr sehen Sie die konkrete Mitteilung, dass die Einstiegsorder am angegebenen Kurs ausgeführt wurde.

Somit hatten selbst die Kunden, die noch keine „Stopp Buy – Order“ am Tag zuvor bei Ihrem Broker hinterlegt hatten, die weitere Chance den Wert zu handeln.

Des Weiteren dient ebenfalls die Ausführungsmitteilung dazu, dass die Order in unserem Musterdepot bei unserem Broker zur Ausführung kam und damit fix nicht nur in unseren IT-Systemen und Datenbanken festgeschrieben ist, sondern eben auch bei unseren Musterdepots.

 

Nunmehr am 19.05.2017 ist die Aktie seit dem Einstieg, welcher wie beschrieben ohne großen Aufwand auch für Berufstätige zum selben Einstiegskurs abbildbar war, um 5,4 % innerhalb von drei Tagen gestiegen.

Abbildung 4 – Carmax Chart vom 19.05.2017

 

Die Aktie hat sich demgemäß wie von einem unserer Handelssysteme errechnet verhalten und scheint für den längerfristigen Anlagehorizont großes Potential zu bieten.

 

Zusammenfassend läßt sich festhalten, dass mit einem Vorlauf von 24 Stunden und mit genauen Angaben des Einstiegskurses, Stopp und Kursziel dieser Werte von den TRADEofficer Kunden gehandelt werden konnte, ohne dass man stundenlang täglich am Computer sitzen muss.

Und sollte es vor Erreichen des Kursziels Handlungsbedarf geben, wie Stoppversetzungen, oder mögliche Nachrichten, die die Aktie stärker beeinflussen könnten, bleiben die TRADEofficer Kunden stets zeitnah informiert über die APP

Das ist effizientes Investieren in der modernen Zeit!

Dies war lediglich nur eine Aktie, die in dieser Handelswoche in unserer APP erschien. Einen kleinen Ausschnitt aus unserer Timeline zeigt Ihnen, dass nicht nur die Aktie Carmax interessant war.

Wenn Sie auch in Zukunft über solch interessante Wertpapiere frühzeitig informiert werden wollen dann testen Sie uns gratis, zehn Tage ohne Verpflichtung, ohne Abo-Falle, transparent und ehrlich.

Denn wir haben im Gegensatz zu vielen anderen Diensten keine automatischen Abo-Verlängerungen, d.h. unser Dienst endet immer nach der gebuchten Zeit. Gleichgültig ob im Testzeitraum, oder im erworbenen Zeitraum, seien es nach 30, 60 oder 90 Tagen.
Der Dienst endet immer ohne ihr Zutun und nur wenn sie dann wieder ausdrücklich den Dienst verlängern um den Zeitraum ihrer Wahl, wird es wieder kostenpflichtig.
Das ist z.B. dann auch sehr praktisch für Sie, wenn Sie längere Zeit nicht handeln können oder wollen, weil Sie im Urlaub sind, auf Geschäftsreise oder einfach keine Zeit oder Lust haben.

TRADEofficer ist Ihr modernes Portfolio-Management-Tool, das 24 Stunden, sieben Tage die Woche (auch am Wochenende scannen z.B. unsere New-Analysesysteme nach z.B. politischen Ereignisse, Finanzberichten und dergleichen) für Sie die Märkte scannt und Ideen sowie Handelsanregungen bietet und zugleich laufenden Positionen überwacht und Stopps und Kursziele nicht aus den Augen verliert.

Und dabei gleichzeitig immer die Gesamtperformance des Dienstes in Realtime mit Ihren getätigten Handelsentscheidungen abgleicht. Dabei wird die Gesamtperformance -im Gegensatz zu vielen anderen Diensten- natürlich nur in Netto-Performance, d.h. nach Abzug von Transaktionskosten, Spread und Slippage angezeigt, denn wir stehen für ehrliche, nachvollziehbare, und realistische Renditen und vor allem auch für Investmentsignale, die ein Berufstätiger durch unsere rechtzeitigen Ankündigungen – die in der Regel mit einem Vorlauf von mindestens einem Tag bis zu 10 Tage vorab mitgeteilt werden- eigenständig analysieren und wirklich handeln kann.

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Was Anleger vor der Frankreich-Wahl wissen sollten

...Und was für TRADEofficer-Nutzer nichts Neues mehr ist.

(Denn diese Mitteilung ging bereits am Dienstag, den 02.Mai 2017 raus)

.......

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Hinweise zur Frankreich-Wahl am Sonntag, 07.05.2017 geben und zeigen, wie wir beabsichtigen mit diesem Ereignis umzugehen. Am Sonntag, 07.05.2017 wählen die Franzosen Ihr neues Staatsoberhaupt.

Der Ausgang dieser Wahl könnte die Aktienmärkte beeinflussen und zu einer erhöhten Volatilität führen. Sofern der unabhängigen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron siegt, könnten die Märkte ähnlich wie beim ersten Wahlgang in Frankreich die Börsen stärker steigen lassen. Denkbar wäre aber auch bei einem Sieg von ihm, dass die Märkte unbeeindruckt sind. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einem stärkeren Ausschlag nach unten an den Börsen kommen, sofern die Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen die Wahl für sich entscheiden könnte. Insbesondere weil viele „Experten“ und Prognosen Emmanuel Macron vorn sehen, könnte es tatsächlich bei einem „Überraschungssieg“ von Marine Le Pen zu einer erhöhten Schwankung und durchaus auch zu einem größeren Ausverkauf an den europäischen Börsen kommen. Wir sehen die ganze Situation ähnlich wie bei dem Referendum über den Verbleib von Großbritannien in der EU letztes Jahr.

Da haben auch viele der vermeintlichen Experten und die Prognosen sich im Großen und Ganzen ziemlich getäuscht und es kam anders als viele erwarten hatten und wir hatten eine enorme Volatilität. Da wir von TRADEofficer weder wissen wer gewinnen wird noch uns anmaßen ein Urteil über den Ausgang der Wahl zu bilden, rechnen wir, dass beide Möglichkeiten eintreten könnten. Und dies heißt, dass sowohl eine größere Volatilität möglich sein könnte, aber auch dass alles völlig ruhig bleibt.

Da wir es eben nicht wissen, werden wir bis kommende Woche das Risiko minimieren. D.h. dass wir keine neuen Positionen mehr in deutschen Aktien bis kommende Woche eröffnen werden, auch wenn eine der Strategien ein Einstiegsignal generieren würde. Die bestehenden Positionen in den deutschen Aktien werden wir nach wie vor eng abgesichert lassen und gegebenenfalls noch enger absichern. Für die US Märkte werden wir ähnlich hierzu verfahren. D.h. außer den bereits angekündigten Trades werden wir bis kommende Woche keine weiteren Signale mehr umsetzen. Die bereits laufenden Trades in den US Märkte sind bereits eng abgesichert -wegen der Berichtssaison und saisonalen Effekten- und sollten Anpassungen notwendig sein bei Stopps und Kurszielen, werden wir auch diese wie gewohnt in der App mitteilen. Grundsätzlich würden wir raten, diese Woche ein wenig aufmerksamer die Märkte zu verfolgen.

Und insbesondere am ersten Tag nach der Wahl wäre es zweckmäßig, wenn Sie -sofern Sie Positionen halten- gewährleisten könnten, auch untertags öfters die Mitteilungen der APP zu prüfen und gegebenenfalls sogar Orders aufgeben zu können. Denn, sofern tatsächlich etwas Überraschendes passieren sollte wie z.B. seinerzeit beim Brexit Referendum und die Märkte dann ähnlich hoch fallen würden wie seinerzeit um rund 10 %, dann würden wir gerne für den langfristigen Anlagehorizont nach Chancen suchen weitere ETF-Long Positionen – zu den bereits bestehenden- aufzubauen. Des Weiteren würden wir, eventuell morgen Vormittag einen Short ETF auf den DAX im kurzfristigen Anlageprofil in Erwägung ziehen. Zusammenfassend heißt dies: Im Anlagehorizont „kurz“ und „mittel“ in Deutschland und USA werden bis kommende Woche keine neuen Positionen aufgebaut. Im Anlagehorizont „lang“ könnte es möglicherweise am Tag nach der Wahl zu einem „Market-Einstieg“ in ETFs z.B. in DAX, MDAX und S&P500 geben, sofern die Märkte stärker fallen würden.

Am Montag, 08.05. nach der Wahl werden wir um 07:00 Uhr eine Mitteilung mit einer ersten Einschätzung geben und gegebenenfalls um kurz nach 08:00 nach Eröffnung der Future-Märkte eine Aktualisierung hierzu. D.h. sofern ETF Positionen aufgebaut werden würden, wäre es zweckmäßig, wenn Sie am Montag, 08.05. nicht nur unsere Mitteilungen verfolgen, sondern gegebenenfalls auch Market handeln könnten. Gegebenenfalls gibt es am morgigen Mittwoch, 03.05.2017 eine Ankündigung für einen Short ETF im Anlageprofil „kurz“.


DAX Absturz um rund 1.000 Punkte?

In einer Analyse des Chief of Trading Oliver Wißmann lesen Sie, ob diese provokante Aussage möglicherweise wahr werden könnte und erhalten gleichzeitig Handwerkszeug an die Hand um solcherlei Schlagzeilen künftig selbst auch besser einordnen zu können.

 

Stürzt der DAX um rund 1.000 Punkte? Ich möchte Ihnen aufzeigen, wie Sie mit einer standardisierten Vorgehensweise eine Matrix erstellen können, die Ihnen helfen kann, strukturiert eine Analyse zu einem Index zu erstellen.

Zugleich möchte ich Ihnen einige Ansätze bzw. Indikatoren vermitteln, die nicht immer in der täglichen Analyse tiefergehende Berücksichtigung finden und gerade deshalb gerne in unserem Team verwendet werden. Abseits der Mainstream-Analysen sind oft sehr interessante Aspekte zu finden. Dass die Masse nicht immer richtig liegt und kritisches Hinterfragen nötig ist, haben die jüngsten Ereignisse wie Brexit und Trump-Wahl gezeigt.

Hierfür ist es zunächst erforderlich den Ist-Zustand zu bewerten, um dann mittels einer Tabelle objektiver entscheiden zu können, ob es tatsächlich Anhaltspunkte geben könnte für eine größere Korrektur im deutschen Leitindex DAX.

Sie können diese Vorgehensweise auch leicht z.B. in Excel erstellen und so teilweise automatisiert zügig nicht nur den DAX, sondern auch andere Indizes oder auch -mit Modifikationen- Rohstoffe oder Aktien analysieren.

 

Ist-Zustandsanalyse DAX

Der DAX verläuft seit Anfang Februar 2016 in einem größeren intakten sekundären Aufwärtstrend (zur Definition der Trends, vgl. Murphy, Technische Analyse der Finanzmärkte S. 63 ff.) mit zwei ausgedehnteren Korrekturen von Mai bis Juli 2016 sowie September bis November 2016 (vgl. blaue gestrichelte Linie; der große primäre Aufwärtstrend ist in diesem Chartbild nicht eingezeichnet; dieser primäre Aufwärtstrend besteht seit Jahren ungebrochen fort).

Abbildung 1: DAX Performance Index Febraur 2016 bis Mitte März 2017

 

Seit Anfang November 2016 stieg er nunmehr kontinuierlich an, ohne in einem nennenswerten Umfang auf diesem sekundären Trend zu korrigieren.

Im letzten Bewegungsschub von Anfang November 2016 bis zum 15.März 2017 lässt sich ein untergeordneter, tertiärer Trend erkennen (vgl. grüne gestrichelte Linie), der ungebrochen ist.

Aktuell am 15.März 2017 stehen wir an einer interessanten Marke um die 12.000 Punkte und es stellt sich die Frage, wie es nunmehr weitergehen könnte.

 

Hypothese Korrektur im DAX um rund 1.000 Punkte

Im Lichte unserer provokanten Hypothese, könnte nunmehr die Wahrscheinlichkeit gegeben sein, dass der tertiäre oder auch kurzfristige Trend erlahmt und sogar bricht und es zu einer Korrektur um bis zu 1.000 Punkte in den kommenden Wochen und Monaten im sekundären Trend kommen könnte.

Hierzu gibt es mehrere Anzeichen, die dafür aber auch dagegen sprechen bzw. ein neutrales Bild zeichnen.

Aus diesem Grunde prüfen wir im nächsten Schritt einige der Aspekte (Trends, Psychologie, Indikatoren), um dann in einer Tabelle übersichtlich ein Ergebnis für die Wahrscheinlichkeit des weiteren Kursverlaufes bestimmen zu können, wobei jeder Aussage dann ein Ergebnis mit 0 oder 1 zugewiesen wird. Am Ende werden die Punkte addiert und bei mehr als 4 Punkten die jeweilige Kernaussage favorisiert.

 

Acht Anzeichen bzw. Indikatoren zur Bestimmung der gegenwärtigen Verfassung des Marktes.

1)Trend

Der DAX ist im sekundären als auch tertiären Trend ungebrochen, wie das Chart aufzeigt. Ein Trend ist gemäß Definition so lange intakt bis dieser gebrochen ist (s.a. Murphy S. 63ff. a.a.O.) und demgemäß spricht dies gegen eine Korrektur.

 

2)Psychologische Marke und Jahreshoch

Die psychologische Marke von 12.000 Punkte, die zugleich das Jahreshoch aus 2016 und gegenwärtig markiert kann Marktteilnehmer dazu verleiten Gewinne mitzunehmen bzw. mit Neuengagements zurückhaltend zu agieren.

Dies spräche also für eine mögliche Korrektur.

 

3)Kursindex

Der DAX in der geläufigen Darstellung und auch in dem obigen Chart (Bild 1) ist ein Performance-Index, d.h. in die Berechnung fließt auch die Dividendenzahlung und Wiederanlage mit ein. Es ist daher anzuraten - nicht zuletzt um auch eine bessere Vergleichbarkeit mit anderen Kursindizes wie z.B. den Dow Jones oder den EuroStoxx 50 zu erhalten - wenn der Kursindex ebenfalls betrachtet wird.

Wie im Performance Index des DAX haben wir im Grunde ein ähnliches Bild und ebenfalls einen intakten Aufwärtstrend (vgl. blaue und grüne gestrichelte Linie) und sind dabei allerdings noch weit von psychologischen runden Marken als auch Allzeithochs entfernt. So lag das Allzeithoch am 10.04.2015 bei 6.339 und aktuell (Stand 15.03.2017) stehen wir bei 5.816.

Abbildung 2: DAX Kursindex April 2015 bis Mitte März 2017

 

D.h. der Chart des Kursindex spricht ebenfalls eher gegen eine Korrektur.

 

4)RSI

Ein interessanter Indikator, den wir etwas näher betrachten wollen und der sich zur Bestimmung von Überkauf- bzw. Überverkauft-Situationen hervorragend eignet, ist der Relative Strength Index (RSI) nach Wilder.

Dieser Momentumindikator in der Standardeinstellung mit 14-Perioden-Berechnung leistet laut Rene Rose (S. 508 ff. Rene Rose, Enzyklopädie der Technischen Indikatoren) sowie John Murphy (S. 239 ff. a.a.O.) und auch Martin Michalky/Rober Schittler (S. 544, Michalky/Schittler, Das große Buch der Börse) die besten Dienste in der Divergenzanalyse.

Wobei man in diesem Zusammenhang von Divergenz spricht, wenn der Kurs neue Hochs ausbildet, die dann allerdings im RSI nicht mehr von neuen Hochs begleitet werden.
Insbesondere, wenn Werte um oder über die 70 im RSI erreicht werden und dann der RSI bei neuen Kurshochs im zugrunde liegenden Basiswert auf diesem Niveau von rund 70 nicht mehr mitträgt, spricht Wilder in einem Aufwärtstrend von einem so genannten Top Failure Swing bzw. einer bearishen Divergenz (umgekehrt bei einem Abwärtstrend von einen Bottom Failure Swing bzw. bullishen Divergenz).

 

In Bild 1 zum DAX Performance Index sehen wir im unteren Drittel des Charts den RSI. Das Weiteren sehen wir im Chart selbst, dass am 26.01.2017 der DAX ein neues Hoch ausgebildet hat, und der RSI bei 71,89 steht. Am 01.03.2017 erreichte der DAX sein bisheriges Jahreshoch und damit ein neues Hoch im tertiären Aufwärtstrend.
Allerdings erreichte der RSI kein neues Hoch mehr, sondern zeigt mit 66,93 an, dass der RSI sich gegensätzlich zum Kursverlauf nun verhält und damit eine bearishe Divergenz ausbildete.

Dies wäre ein Anzeichen, dass der Kursanstieg sich nicht nur verlangsamen könnte, sondern dass sinkende Notierungen zu erwarten sind und damit möglicherweise eine Korrektur anstehen könnte.

 

5)Ausländische Indizes

Oft ist es auch hilfreich, wenn „man über den Tellerrand blickt“ und andere Indizes aus dem Ausland betrachtet, insbesondere, wenn es sich dabei um Indizes handelt, die starken Einfluss auf den DAX haben. Ein solcher Index ist der S&P500 aus den USA, der ebenfalls ein Kursindex ist.

S&P500 Index

In diesem Chart sehen wir ebenfalls den Zeitraum seit Anfang Februar 2016 bis 15.März 2017. Gleichfalls wie im DAX erkennen wir einen intakten sekundären Aufwärtstrend (vgl. blaue gestrichelte Linie) sowie einen intakten tertiären Trend (vgl. grüne gestrichelte Linie).

Auch hier gibt es vom Trendverlauf grundsätzlich kein Anzeichen eines Trendbruches. Auffällig ist hier jedoch, dass der S&P500 neue Kurshochs in diesem Jahr markiert und der RSI diese Kurshochs mit einem Ansteigen bestätigt und es keine Divergenz gibt. Ganz im Gegenteil die nachgebenden Notierungen im März 2017 werden durch einen fallenden RSI ebenfalls gekennzeichnet.

Im Ergebnis, lässt der S&P500 jedoch noch keine Schlüsse auf eine größere Korrektur zu.

 

6)Einzelaktien

Der DAX setzt sich aus 30 deutschen Unternehmen zusammen und damit haben diese Unternehmen einen direkten Einfluss auf die Entwicklung des Index. Daher ist es ratsam, auch einige Einzelwerte zu analysieren. Dabei ist es nicht erforderlich, alle im DAX enthaltenen Werte zu prüfen, sondern es genügen einzelne ausgewählte Werte.

Gut geeignet sind dabei die beiden „Schwergewichte“ Siemens und Bayer, die zusammen in der Indexgewichtung aktuell (Stand Ende Dezember 2016) rund 18 % der Zusammensetzung des DAX ausmachen und in der Vergangenheit oft einen gewissen Vorläufercharakter hatten bezüglich der Entwicklung des DAX.

 

Siemens

In der Aktie Siemens zeigt sich ebenfalls ein sekundärer und tertiärer Aufwärtstrend (vgl. blaue und grüne gestrichelte Linie) die intakt sind. Gleichzeitig zeigt sich eine bearishe Divergenz seit 02.01.2017 im RSI.

D.h. Siemens bildet hinsichtlich des RSI ein Signal aus, welches für eine Korrektur in der Aktie Siemens und damit auch für den DAX sprechen könnte.

 

Bayer

Auch in der Aktie Bayer erkennen wir einen intakten sekundären und tertiären Aufwärtstrend (vgl. blaue und grüne gestrichelte Linie). Gleichfalls wie in der Aktie Siemens zeigt uns allerdings der RSI eine bearische Divergenz seit 06.01.2017 an. D.h. auch hier würde der Indikator RSI ein erstes Signal senden, dass mit einer Korrektur zu rechnen sei, die dann auch auf den DAX abfärben könnte.

 

7)VDAX New Volatilitätsindex

Ein weiterer interessanter Indikator ist der VDAX New. Dies ist ein Volatilitätsindex der von der Deutschen Börse berechnet wird. Er misst die implizite Volatilität des DAX. Die an der EUREX gehandelten DAX-Optionen liegen der Berechnung zu Grunde, wobei allgemein ein hoher Wert auf einen unruhigen Markt mit erhöhter Schwankungsbreite einhergeht und in der Regel auf kurze Short-Szenarien hinweist und umgekehrt ein niedriger Wert auf eine geringe Volatilität und eher einen ruhigen Long-Markt hinweist.

 

Allerdings liegt die Masse der Marktteilnehmer bei diesem auch so genannten „Angstbarometer“ nicht immer richtig und ein extrem niedriger Wert könnte auf eine zu selbstsichere Situation bei den Marktteilnehmern hinweisen, die dann überrascht werden durch einen schnellen Short-Abverkauf.

 

In den letzten drei Jahren gab es drei Situationen mit einem ähnlich niedrigem VDAX New Wert von 14,60, wie es aktuell der Fall ist. Jedes Mal wenn dieser extrem niedrige Wert erreicht wurde, kam es kurz danach zu einem zügigen Fallen der Kurse mit einem durchschnittlichen Rückgang von rund 1.000 Punkten.
Somit mahnt dieser Indikator ebenfalls zur Vorsicht und könnte auf eine Korrektur hinweisen.

VDAX

 

8)Abstand GD200

Der letzte Indikator, den wir betrachten, um eine Aussage über den DAX treffen zu können, ist ein Konzept, welches aus der Stochastik bzw. Statistik bekannt ist und das vereinfacht ausgedrückt die Regression zur Mitte annimmt. Dabei verhält sich der Kurs eines Basiswertes auf längere Sicht so, dass dieser zu seinem langfristigem Mittel hinstrebt und lediglich nach oben und unten „streut“ (vgl. a. sinngemäß Weisman, S.72, Mechanische Tradingsysteme). D.h. übertragen auf den DAX, dass Übertreibungen nach oben oder unten um den langfristigen Gleitenden Durschnitt wie in diesem Fall der 200 Tage Gleitenden Durschnitt (GD200) wieder korrigiert werden und der Kurs in die Nähe des GD200 zurückkehrt (einen ähnlichen Ansatz mittels Standardabweichung nutzt z.B. der Indikator Bollinger Band mit seinem drei Bändern; vgl. hierzu a. Murphy, S. 214 ff. a.a.O.).

In den letzten Jahren seit 2011 hat der DAX öfters in einem intakten Aufwärtstrend, wenn sich der Kurs vom GD200 mehr als 10 % nach oben entfernte, wieder zurück zu seinem GD200 korrigiert.

Von insgesamt zehn Situationen, in welcher der Kurs des DAX sich extrem vom GD200 nach oben entfernte -innerhalb eines intakten Aufwärtstrends- korrigierte dieser nach +10 % Entfernung sechs Mal wieder in Richtung seines GD200 (vgl. rote Rechtecke). Und bei drei Situationen korrigierte er bereits nach 7 % bzw. erst nach über fast 20 % (vgl. grüne Rechtecke). Jedoch auch bei diesen Situationen ist festzuhalten, dass der DAX korrigierte und wieder in die Nähe des GD200 zurückkehrte und somit sind es im Grunde sogar neun von zehn Fälle.

In der aktuellen Situation und damit der zehnten Situation (vgl. gelbes Rechteck) hat sich der Kurs seit rund drei Monaten ohne nennenswerte Rückkehr zum GD200 nach oben entfernt, obschon der Kurs mehr als 10 % sich nach oben hin weg bewegte.

Mit jedem Tag und höherer Entfernung erhöht sich die Chance auf eine Rückkehr zum GD200 und somit ist auch dieser Indikator mittels Abstandmessung eher als ein Warnsignal zu werten.

 

Tabelle

Indikator bzw. Prüfungsaspekt Bewertung

(0 = spricht gegen Korrektur, 1 = spricht für Korrektur)

1)    Trend intakt

 

0
2)    Psychologie

 

1
3)    Kursindex

 

0
4)    RSI

 

1
5)    S&P500

 

0
6)    Einzelaktien

 

1
7)    VDAX New

 

1
8)    GD200 Abstand

 

1

 

Summe aus 1 - 8

 

5

 

 

Somit ergibt sich nach der Bewertung von acht geprüften Bedingungen bzw. Indikatoren eine Gesamtsumme von fünf aus acht möglichen Punkten.

D.h. insgesamt sprechen ein wenig mehr Aspekte dafür, dass es möglicherweise eine Korrektur innerhalb der nächsten Wochen bis Monate im DAX geben könnte.

 

Fazit und mögliche Vorgehensweise

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich bei der Gesamtbetrachtung des DAX und der geprüften Teilaspekte ergibt, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Korrektur um bis zu 1.000 Punkte etwas höher ist, als dass der DAX weiter ohne jegliche Korrektur steigt.

In Bild 1 im DAX sehen Sie die leicht bevorzugte Annahme (vgl. blauer Prognosepfeil), die eine Korrektur bis in den Bereich von 11.000 möglich machen könnte. Selbst bei so einer Korrektur wäre dann allerdings der sekundäre Aufwärtstrend immer noch intakt. Die Alternative wäre ein sofortiges weiteres Ansteigen und direktes Überwinden der 12.000er Marke mit nur einer minimalen Korrektur von 100 bis 200 Punkten (vgl. grauer Prognosepfeil in Bild 1).

 

Allerdings sollte aufgrund des bisher ungebrochenen sekundären als auch tertiären Aufwärtstrend sowie der Gesamtlage (vgl. Tabelle) eine Short-Positionierung nur als Absicherung für bestehenden Long-Positionen in Betracht gezogen werden.

Keinesfalls würde es sich im Moment anbieten - sofern man keinerlei Long Positionen im Depot hat - eine alleinige Short-Position im DAX aufzubauen, denn dafür sind die Argumente zu schwach und wie wir aus der Vergangenheit lernen können, kann ein Markt auch sehr lange steigen und dies kann teuer werden (vgl. Bild 7 starker Anstieg Januar bis April 2015.).

 

Wer mehr wissen möchte und genauer nachlesen: Hier finden Sie mehr.

Literaturliste

Michalky Martin und Schittler Robert, Das große Buch der Börse, 1. Auflage, 2008

Murphy John, Technische Analyse der Finanzmärkte, 4. Auflage, 2007

Rose Rene, Enzyklopädie der Technischen Indikatoren, 1. Auflage, 2006

Weisman Richard L., Mechanische Tradingsysteme, 1. Auflage, 2009


Fragen, die Sie sich stellen sollten

Bevor Sie den nächsten Börsenbrief, den diesmal wirklich erfolgreichsten abonnieren oder einen weiteren Tradingservice buchen, noch einen Signaldienst prüfen. Hier ein kleiner Selbsttest für erfolgreiche Anleger und Investoren.

 


Tradeofficer und der Brexit

Heute, am Donnerstag, 23.06.2016 hat die britische Regierung ein Referendum über den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union angesetzt. Die Meinungen der „Fachleute“zur Abstimmung und dem Ergebnis gehen von Armageddon und dem Untergang des Abendlandes bis „passiert nix“.

 Gerade die lieben Nachbarn auf der Insel haben schon gesagt „keep calm and carry on“. So oder so, wird es mit der Finanzmarktwelt weitergehen.

 Dennoch kann es -wenngleich nicht unbedingt wegen der Abstimmung selbst- sondern wegen den irrationalen Handlungen der Finanzmarktteilnehmer zu größerer Volatilität kommen.

 Daher haben wir bereits in den letzten Tagen auf den Aufbau neuer Handelspositionen verzichtet und haben sämtliche Trades im kurz- und mittelfristigen Bereich an günstigen Kursniveaus aus dem Markt genommen und sehen uns die ganze Sache entspannt und emotionslos an. Dass das gut geklappt hat, zeigt der Tradingtipp Siemens.

Siemens_Chart_Long-Trade_mit_Ein-und Ausstieg

 Nach der Abstimmung gibt es garantiert immer noch die Börse und dann schlagen wir wieder zu.