Kostenloses Webinar zu Renditen und Finanzkennzahlen

Rendite und Kennzahlen in der Finanzbranche - Wie Sie die Spreu vom Weizen trennen 

In diesem Webinar zeigen wir Ihnen die wichtigsten in der Finanzbranche verwendeten Renditeberechnungen und Kennzahlen auf, erläutern die Berechnungsmethoden und stellen die Vor- und Nachteile der einzelnen Kennzahlen dar. Zugleich erhalten Sie das notwendige Wissen, um objektiv ihre eigene Performance als auch die von Fonds, Finanzportfolioverwaltern, Trading Services usw. beurteilen und vergleichen zu können.

Wann?
29. Juni 2018 um 19 Uhr

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Interview mit Geldz.de über Renditerwartungen, Anlegerfeedback und vieles mehr

Dem Finanzblog Geldz. standen wir Rede und Antwort. Von der Idee über die Frage, was uns von anderen Signaldiensten oder den besten Börsenbriefen unterscheidet bis hin zu Nutzerfeedback.

Lesen Sie selbst.

https://geldz.de/tradeofficer/


Jetzt neu: Opening und Closing Bell-Videos

Auf Wunsch vieler Kunden zu regelmäßigen Updates und mehr Erläuterungen zu den Set-Ups, Trades und Handelssignalen haben wir mit Closing Bell eine neue Video-Rubrik.

Closing Bell vom 2. März 2018

Opening Bell vom 5. März 2018

Opening Bell vom 6. März 2018


„Trend im Trend“-Strategie: Höhere Erfolgswahrscheinkeit bei geringem Aufwand

Ein Blick nach vorn und einer zurück: Handelsstrategie unter die Lupe genommen

Die „Trend im Trend“-Strategie ist nicht nur eine der insgesamt zehn Handelsstrategien von TRADEofficer, sondern generell eine gute Möglichkeit, wie Sie die Trefferquote erhöhen können. Wie die Handelsstrategie genau funktioniert, haben wir inn der VTAD News Nr. 30 vom November 2017 (S. 23 - 25) vorgestellt.

Den gesamten Artikel gibt es zum Nachlesen hier oder auch in der VTAD News.

Um die Strategie zu verdeutlichen wurde auch ein Praxisbeispiel aufgezeigt: Die US Aktie PJT Partners. Wir machen das, was wenige tun, aber zum erfolgreichen Handelsleben dazugehört: Ein ehrlicher Rückblick auf die damaligen Prognose.
Ehrlicher Rückblick: PJT Partners Inc.
Kurz vor Druckschluss der VTAD News und Erstellung des Artikels stand die Aktie am 24.10.2017 bei einem Kurs von 38,05 USD und hatte die im Artikel aufgezeigten Vorbedingungen für einen möglichen Long Trade erfüllt (s.a. Abbildung 1).

Abbildung 1 – PJT Partners Stand 24.10.2017

Im Fachbeitrag wurde dann das mögliche Einstiegs-Setup mit konkreten Einstiegs- und Stoppmarken aufgezeigt. Im Detail wurde dabei beschrieben, dass sobald die Aktie die 39,08 USD erreicht ein Einstieg gemäß aufgezeigtem Regelwerk erfolgen müsste und ein Stopp auf Höhe von 36,45 USD sinnvoll wäre.

Nunmehr (Stand 24.01.2018) lohnt es sich die Aktie aktuell nochmals genauer zu betrachten, da sie wiederrum an einer interessanten Kursmarke (49 USD) angelangt ist.

Zunächst ist festzuhalten, dass das Einstiegs-Setup zum Long Trade in der PJT Partners dann tatsächlich drei Tage später, am 27.10.2017 ausgeführt wurde, da der Kurs von 39,08 USD erreicht wurde (s.a. Abbildung 2).

 Abbildung 2- PJT Partners Stand 24.01.2018

Nach dem Einstiegssignal ging es -bis auf eine kleine Korrektur- die den initialen Stopp nicht erreicht hat recht impulsiv nur noch nach oben.

24,4% Gewinn in 10 Handelswochen bei einem CRV von 3 zu 1

Mittlerweile nach rund zehn Handelswochen steht dieser beispielhafte Trade rund 24,4 % im Gewinn und hätte bei der Zugrundelegung des Ursprungsstopps ein Chancen-Risiko-Verhältnis von 3 zu 1 erbracht (8,4 % Risiko bis zum initialen Stopp sowie 24,4 % Gewinn ausgehend vom Einstiegskurs; nähere Details s.a. Abbildung 2). Oftmals werden rein die Gewinne betrachtet und das Chancen-Risiko-Verhältnis außer Acht gelassen. Das Chancen-Risiko-Verhältnis ist jedoch zum einen ein guter Gradmesser um Gewinne vom Tisch zu nehmen, denn je höher das Chancen-Risiko-Verhältnis steigt, desto höher steigt auch das Rückschlagsrisiko. Erfahrene Trader verfallen daher nicht blind hohen Rendite- und Gewinnversprechen, sondern betrachten diese Größe nie alleine, sondern setzen sie immer in Relation zum Risiko.

Nunmehr steht die Aktie, wie eingangs erwähnt, wieder an einer auffälligen Kursmarke (~ 49 USD). An sich könnte, wenn die 49,50 USD signifikant nach oben durchstoßen wird, nochmals eine weitere Aufwärtsrally stattfinden, andererseits wäre es aber auch möglich, dass eine „Verschnaufpause“ in dieser starken Aktie zunähst eingehalten wird, insbesondere wenn die Marke von 47,50 USD signifikant nach unten durchstoßen wird.
Da die eine oder andere Richtung nunmehr in nächster Zeit eingeschlagen werden dürfte, wäre es sinnvoll, entweder die Position zu liquidieren oder zumindest einen Teilverkauf vorzunehmen und den Stopp näher heranzuführen bis auf 47,50 USD.

Fazit: Höhere Erfolgswahrscheinlichkeiten bei geringem Aufwand

Durch die Anwendung der Strategie „Trend im Trend“ konnte die Erfolgswahrscheinlichkeit des Long Trades erhöht werden (vgl. Erläuterung im Fachartikel zur Trendfolge).
Des Weiteren hat diese aufgezeigte Handelsstrategie einen weiteren Vorteil, insbesondere für „Feierabend-Trader“, dass der Aufwand zum Einstieg und zur Betreuung der Position sehr gering ist und sich erfolgreiche und gewinnversprechende Setups sehr auf Tagesbasis handeln lassen.

Besonders hervorzuheben: Nicht nur der Gewinn ist entscheidend, sondern das gute Chancen-Risiko-Verhältnis von 3:1.

 

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Handeln nach Feierabend? Über den Trend als Freund und profitable Setups

Neben dem Vollzeitberuf zu handeln erfordert eine gesonderte Herangehensweise an die Märkte. Wo der Tagestrader oft reaktiv handelt, muss der Feierabendtrader aktiv in die Vorbereitung gehen. Wie findet man profitable Setups, die auch auf Tagesschlusskursbasis (End of Day, EoD) umsetzbar sind und was ist zu beachten?

Wer nicht den ganzen Tag die Kurse verfolgen kann oder möchte und dennoch an der Börse agieren möchte, sollte sich dementsprechend vorbereiten und seine Tradinggewohnheiten den Gegebenheiten entsprechend anpassen.

Klare Strategie statt blinde Emotionen

Egal ob ganztägiger Trader oder Feierabendhändler gilt: Legen Sie den Betrag, den Sie bereit sind zu riskieren bereits im Vorfeld fest. So verhindern Sie emotionales Reagieren und unüberlegtes Handeln. Gleiches gilt für die Frage, wann und unter welchen Bedingungen Sie ein Handelsgeschäft eingehen möchten. Diese Grundüberlegungen sollten im Vorfeld getroffen sein, so dass Sie sich nicht von Emotionen oder Marktschreiereien leiten lassen, sondern einen klaren Handelsstil verfolgen und ihm treu bleiben. Viele Finanzmarktteilnehmer wechseln häufig die Taktik, statt einer durchgängig und eindeutig definierten Handelsregeln zu folgen. Nicht nur, aber auch, wenn nur ein begrenzter Zeitrahmen für Marktaktivitäten zur Verfügung steht, ist es wichtig, klar und kontrolliert zu handeln. Statt immer neue Setups zu suchen, ist es sinnvoller bei Erscheinen ein und derselben Handelssignale immer wieder aktiv zu werden und die dargebotenen Setups zu handeln. Dies führt zu einem beständigen und erfolgreichen Trading, was langfristig zur einer positiven Rendite führt. Eine solche klare Strategie zu verfolgen und immer im Hinterkopf zu haben, hilft jedem Händler den Weg vom planlosem „Zocken“ und impulsivem Reagieren auf die Märkte zu verlassen und hin zu einem sinnvollen Investieren einschließlich eines überlegte Risiko- und Moneymanagements zu gelangen.

Nicht die vor dem Bildschirm verbrachte Zeit macht den erfolgreichen Händler aus, (vielmehr verleitet sie oftmals zu impulsivem Handeln), sondern die klare, stringente Herangehensweise und das Festhalten an bewährten Strategien.

Der Trend als Freund

Grundlage für eine solche Strategie und entsprechende Setups bildet gemäß John Murphy in seinem Buch „Technische Analyse der Finanzmärkte“ die Tatsache, dass „die Technische Analyse Marktbewegungen studiert, in erster Linie durch den Einsatz von Charts, um zukünftige Kurstrends vorherzusagen.“

Damit zukünftige Kurstrends vorhergesagt werden können, müssen allerdings drei Prämissen akzeptiert werden:

  1. „dass sich Kurse in Trends bewegen“
  2. „dass sich ein Trend mit höherer Wahrscheinlichkeit fortsetzt, als dass er sich umkehrt“ und
  3. dass „ein Trend ist so lange intakt, bis dieser gebrochen ist“.

Wichtig ist es hierbei zu erwähnen und mit einem bekannten Missverständnis aufzuräumen: Nach Murphy und Schwager liegt ein Trend bereits vor, wenn ein relatives Hoch (RH) höher als das vorhergehende Hoch und ein relatives Tief (RT) höher als das vorhergehende Tief ist. Zum Vorliegen eines Trends bedarf es kein mehrmaliges Durchlaufen dieses Zykluses. In anderen Worten: Zwei relative Tiefs und zwei relative Hochs reichen aus um einen jungen Trend zu etablieren (vgl. schematische Darstellung Bild 1)
Dies gilt solange, bis ein weiterer Tradergrundsatz greift: „Der Trend ist Dein Freund, außer am Schluss, wenn er dreht.“

Wer dies beherzigt und bestehende Kurstrends identifizieren und anstehende Trendwechsel frühzeitig erkennen kann und den oben genannten selbstauferlegten Regeln diszipliniert folgt, kann auch in den wenigen verbleibenden Stunden nach Feierabend sich unter den erfolgreichen Finanzmarktteilnehmern einreihen.

Erfolgreiches Setup

Um diesen Ansatz zu verdeutlichen, wird das Setup zunächst theoretisch betrachtet.
Vorab jedoch der Hinweis, dass nachfolgend aus Vereinfachungsgründen lediglich der Long-Ansatz schematisch beschrieben wird. Selbstverständlich gilt das Regelwerk umgekehrt auch für Short Trades.


Abbildung 1 – schematische Darstellung des Setups mit Nahaufnahme des dargestellten Einstiegs sowie des Anfangsstopps.
Quelle: eigene Darstellung Oliver Wißmann

Der 200er gleitende Durchschnitt und Aufwärtstrend

Wichtig ist, dass die Kurse im Allgemeinen über dem GD200 notieren, denn dies ist eine der Grundvoraussetzungen, wohingegen eine lediglich eintägige Verletzung des GD insbesondere nur auf Intraday-Basis völlig unschädlich ist und ignoriert werden darf.

Daneben sehen Sie einen Aufwärtstrend mit steigenden Hochs (RH1 und RH2) sowie steigenden Tiefs (RT1 und RT2). Dies ist die zweite Grundvoraussetzung.
Bei dieser Voraussetzung darf es kein Interpretationsspielraum geben. D.h. hier ist zu achten, dass wirklich ein Aufwärtstrend gegeben ist. Achten Sie bitte dabei auf die oben dargestellten Ausführungen zur Trenddefinition.

Sofern diese beiden Aspekte erfüllt sind (und zwar nur dann!), wird auf eine Korrektur gewartet, die mindestens 50 % der vorangegangenen Bewegung ausmacht (Strecke von RT2 zu RH2). Sobald eine 50%ige Korrektur erreicht wurde, wird eine Einstiegsorder knapp oberhalb der letzten negativen Kerze (zweite rote Kerze in Abbildung 1 im „gezoomten“ Rechteck) gelegt.
Diese Einstiegsorder verbleibt im Markt, so lange keine weitere rote Kerze tiefer schließt als die vorangegangen. Sollte eine rote Kerze tiefer schließen als die vorangegangene, nehmen Sie die Order raus und legen die Order wiederrum über diese neu ausgebildete rote Kerze.
Dies wiederholen Sie so lange, bis die rote Kerze den letzten RT2 erreicht.
Wird dieser Punkt per Tageschlusskurs unterschritten (eine Intraday-Verletzung ist tolerierbar), ist der Aufwärtstrend gebrochen, das Setup hinfällig und die Order ist aus dem Markt zu nehmen.

Sofern der Markt keine neuen roten Kerzen ausbildet, verbleibt ihre Order so lange im Markt, bis diese ausgeführt wird.

Prüfen auch in Wartezeiten
D.h. Sie müssen während der Wartezeit in der ihre Order im Markt liegt einmal täglich die aktuelle Lage prüfen. Dies kann in der Praxis auch gut über eine Alarmfunktion bewerkstelligt werden.
Sofern dann die Order ausgeführt wird, ist der Anfangsstopp knapp unterhalb des letzten RT2 (und damit letzten gültigen Tiefs im Aufwärtstrend) zu legen.
Sollte sich dann der Wert in die gewünschte Richtung entwickeln, wird der Stopp immer dann nachgezogen, wenn ein neues gültiges Tief ausgebildet wird. Dies ist dann erfüllt, wenn der Wert über dem letzten relativen Hochpunkt schließt (in Abbildung 1 ist dies dann zum ersten Mal der Fall, wenn der Wert über dem Punkt RH2 schließt).
Achten Sie bitte darauf, dass Sie „nicht zu kleinlich sind“ bei der Betrachtung, ob ein neues Hoch ausgebildet wurde.
Ein neues Hoch wird erst dann ausgebildet, wenn der aktuelle Kurs auch tatsächlich über dem RH2 schließt und dies für mindestens zwei volle Tage.

Praktisches und aktuelles Beispiel Long: Borussia Dortmund

Um die theoretischen Überlegungen anhand eines Praxisbeispiels zu verdeutlichen, finden Sie in Abbildung 2 die Aktie Borussia Dortmund dargestellt.

Abbildung 2 – konkretes Setup anhand der Aktie Borussia Dortmund

Sie sehen seit dem 05.12.2016 einen Aufwärtstrend (vgl. blaue Trendlinie) sowie einen steigenden GD200, über dem die Kurse notieren.

Nach einer 50%igen Korrektur am 01.11.2017 wurde zum ersten Mal alle Vorbedingungen erfüllt (Aufwärtstrend, GD200 steigend, 50 % Korrektur in der Bewegung). D.h. am 01.11.2017 konnte nun zum ersten Mal eine Einstiegs-Order knapp über der Kerze vom 01.11. gelegt werden.

Da die nächsten Kerzen nur fielen und nicht über dem Hoch der Kerze vom 01.11. schlossen, wurde die Einstiegs-Order ständig nachgezogen und liegt nunmehr am 10.11. knapp über der Kerze vom 09.11. (vgl. grüne gestrichelte waagerechte Linie).

Sofern nun in den nächsten Tagen der Kurs steigen sollte und die Einstiegs-Order bei 6,75 abholen würde, wäre dann das Setup vollständig erfüllt und damit wäre man dann Long. Der Stopp wäre dann knapp unterhalb des letzten RT2 bei 5,84 zu legen.

Sollte jedoch abermals die Aktie fallen und wiederrum eine neue negative Kerze ausbilden so wäre auch in diesem Praxisbeispiel die Einstiegs-Order so lange nachzuziehen, bis entweder die Order ausgeführt wird oder der RT2 auf Schlusskursbasis unterschritten wird.

 

Fazit

Dieses Setup zeigt, dass auch nach Feierabend ein erfolgreiches Handeln an der Börse möglich ist, da Sie die Strategie im Vorfeld festlegen und lediglich einmal täglich die Orderlage prüfen und gegebenenfalls anpassen müssen.
Sobald die Order ordnungsgemäß ausgeführt wurde, ist der zeitliche Einsatz nochmals geringer, da nur bei der Überschreitung von markanten Punkten, der Stopp nachgezogen werden müsste.

Darüber hinaus ist dieses Setup nur eine von vielen Möglichkeiten. Muster wie Engulfing Pattern, Einbeziehung kleinerer Trendgrößen, Volumenbetrachtung und dergleichen wären zu ergänzen. Auch die Gelegenheit des Ausstiegs durch den Markt mittels Trailing-Stopp, ein vorzeitiger Exit bei Vorliegen von Gegensignalen, Unterschreiten des GD200 etc. kann mit einbezogen und somit die Basisstrategie weiter verfeinern.

Diese Strategie und auch das beste Handelssetup ist keine Garantie dafür „über Nacht reich zu werden“ und sie schließt auch keine Verluste aus. Bei konsequentem Verfolgen der Handelsregeln können aber die größeren Gewinner die vorangegangenen Verluste kompensieren. Fehler, die durch emotionales Handeln entstehen, werden minimiert bis eliminiert und dadurch, dass Sie trendfolgend handeln und somit Gewinntrades so lange halten, bis der Markt Ihnen zeigt, wann es Zeit ist auszusteigen, vergrößern Sie Ihr Handelsspektrum bei reduziertem Zeiteinsatz.

So können Sie mit dem Trend als Freund und auch nach 18 Uhr sich zu den erfolgreichen Teilnehmern an den Finanzmärkten zählen.

 

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Börsenstrategie: Der Trend im Trend

Börsenstrategie: Der Trend im Trend als Möglichkeit die Trefferquote zu erhöhen

In der technischen Analyse ist ein zentrales Element die Trenddefinition und das Identifizieren von Trends zum Aufspüren von Handelsgelegenheiten.

Ebendiese Verschachtelung von Trends können Sie nutzen, um eine höhere Trefferquote zu erreichen. Wie genau das geht, erfahren Sie in diesem Artikel.

Bevor nun dieses Konzept dargestellt wird, soll zunächst das Trendkonzept verdeutlicht werden, um dann dieses zu verfeinern und schlussendlich zu einem konkreten Aktienbespiel führen, welche aktuell (Stand 24.10.2017) an einer interessanten Marke stehen.

a) Dow-Theorie

Bereits in den 1880er bis 1890er Jahren hatte Charles Dow eine Trenddefinition geschaffen, die sich in ihrer grundlegendsten Aussage mit den Worten zusammenfassen läßt, dass „ein Trend so lange intakt ist, bis dieser gebrochen ist“.
Dabei ist ein Aufwärtstrend charakterisiert durch steigende Hochs und steigende Tiefs und ein Abwärtstrend durch fallende Hochs und fallende Tiefs.
Zur Veranschaulichung haben wir in Bild 1 einen idealtypischen Verlauf eines Trends. Die relativen Tiefs der Punkte RT1 bis RT3 sind die steigenden Tiefs und die beiden Punkte der relativen Hochs RH1 bis RH2 sind die steigenden Hochs.

Abbildung 1: Idealtypische Verlauf eines Trades (eigene Darstellung)

b) Trenddefinition – Die Wahrscheinlichkeit auf unserer Seite

Diese Trenddefinition wurde dann in der Literatur ständig verfeinert und findet u.a. auch Einzug in dem Standardwerk von Robert Edwards und John Magee „Technical Analysis of Stock Trends“, das in den 1940er Jahren erschienen ist, sowie später dann auch von John Murphy in seinem Hauptwerk „Technische Analyse der Finanzmärkte“ aus dem Jahr 1999 aufgegriffen wurde.

Dabei wurden bereits von Edwards und Magee in den 1940er Jahren detailliert die wichtigsten Aspekte des technischen Tradings beschrieben und erläutert, wie diese genutzt werden können, um an den Finanzmärkte zu partizipieren.

Alter Wein in neuen Schläuchen?
Dies verdeutlicht, dass viele Trading-Konzepte, die heute heiß gehandelt und als Neuerung verkauft werden im Grunde nichts wirklich Bahnbrechendess sind, sondern auf zahlreiche Autoren und Börsenhändler der letzten rund 120 Jahren zurückzuführen sind.
Was auch etwas Gutes hat, denn es zeigt, dass diese grundlegenden Annahmen nichtsdestotrotz auch heute noch funktionieren. Ganz im Gegenteil: Sieveranschaulichen, dass sich bisher die Finanzmärkte nicht wesentlich in ihren Grundwerten verändert haben und wir uns diese Möglichkeiten zur Erstellung einer einfachen Handelsstrategie zu eigen machen können.

Die Grundannahme, dass sich die Kurse an den Märkten in Trends bewegen und dass es wahrscheinlicher ist, dass sich ein Trend eher fortsetzt als das dieser bricht und der „Marktpreis alles diskontiert“, ist die Grundlage eines technisch orientierten Traders und erlaubt ihm einen statistischen Vorteil zu erlangen, sofern dieser nur Trades in Richtung des Haupttrends eingeht.

Das große Bild – Die Bestimmung der aktuellen Verfassung einer Aktie

Zunächst ist es also erforderlich das große Bild einer Aktie einzuordnen um sich über die aktuelle Verfassung des Wertes im Klaren zu sein.
Das bedeutet, dass Sie einen Wert zuerst hinsichtlich seines übergeordneten Trends beispielsweise im Tageschart auf längere Sicht betrachten und bestimmen, ob dieser sich in einem Auf- oder Abwärtstrend oder gar in einer Seitwärtsphase befindet.

Die Bestimmung des großen Bildes ist die unabdingbare Voraussetzung, bevor Sie überhaupt –beim trendfolgenden Ansatz- ein konkretes Einstiegssetup in Betracht ziehen.
Es muss zuerst ein klar ersichtlicher übergeordneter Trend auf Tagesbasis vorliegen, gemäß der oben dargestellten Trenddefinition. Erst wenn dieser Trend übergeordnet vorliegt, ist es zulässig ein konkretes Einstiegsignal auf der Handelseben zu suchen.
Das Kleine im Großen suchen – der kleine Trend zum Einstieg Hand in Hand mit dem großen Trend


Nachdem also unsere erste Hauptbedingung in einem Wert vorliegt, ist es an der Zeit auf untergeordneter Ebene, einen Handelseinstieg in Betracht zu ziehen.
Hilfreich ist hierbei abermals die Trenddefinition wie oben dargestellt.
Das heißt, dass Sie einen passenden, kleineren Trend innerhalb des übergeordneten Trends suchen, der in dieselbe Richtung weist, wie der Haupttrend.
Dadurch erlangen Sie eine erhöhte Sicherheit, da Sie mit dem größeren Trend und damit mit dem großen Kapital handeln.
Das hat zur Folge, dass Sie einen weiteren statistischen Vorteil erlangen und damit einen Trend im Trend handeln.
In anderen Worten ausgedrückt, suchen Sie das „Kleine im Großen“ wie es in dem nachfolgenden Bild 2 verdeutlicht wird.


Abbildung 2: Idealtypischer Verlauf mit Trend-Detail (eigene Darstellung)

 

Sie sehen einen roten kleineren Trend, der Bestandteil des letzten beginnenden Bewegungsimpulses ist.
Unter der charttechnischen Lupe sehen Sie in dem rechen Chartbereich innerhalb des Rechtecks diesen roten Trend im Detail.

 

Einstiegs-Setup

Anhand eines ausgewählten Einstiegs-Setups möchten wir ihnen verdeutlichen, wie das Konzept des Trends im Trend funktioniert und wie Sie ertragreiche Einstiege, bei denen Sie den statistischen Vorteil auf Ihrer Seite haben, handeln können.
Voraussetzung ist, dass es einen übergeordneten Trend gibt, der als Taktgeber für Sie funktioniert und in dessen Richtung Sie einen untergeordneten Trend handeln (vgl. hierzu Bild 3).

Trendhandel bei Etablierung eines untergeordneten kleineren Trends

Dieses konkrete Einstiegsszenario verlangt das Vorliegen eines übergeordneten Haupttrends. Sobald diese Bedingung erfüllt ist, suchen wir einen untergeordneten Trend, den wir in Richtung des Haupttrends handeln können.
Dabei versuchen wir zu Beginn einen Einstieg zu bekommen, wenn sich der untergeordnete Trend überhaupt erst etabliert.
D.h. wir versuchen beim Durchbruch des letzten relativen Hochs RH1 in den Markt zu gelangen mit einen Stopp unter dem dann nun letzten bestätigten relativen Tief RT2 (vgl. hierzu Bild 3, Rechteck).
Anhand des nachfolgenden Bild 4 erschließt sich diese Einstiegsszenario. Im roten untergeordneten Trend, welcher unter der charttechnischen Lupe im Rechteckt dargestellt wird, sehen Sie mit der gestrichelten Linie unter „E“ den Einstieg und mit der gestrichelten Linie unter „S“ den Stopp.



Abbildung 3 – Einstiegs-Setup (eigene Darstellung)

 

Konkretes Aktienbeispiel

Nachdem nun diese theoretischen Überlegungen dargestellt wurden, überführen wir das Ganze in die Praxis und betrachten konkretdrei interessante Aktien, welche die vorgenannten Bedingungen erfüllen und aktuell (Stand 24.10.2017) sich in einer interessanten charttechnischen Verfassung befinden.

In Abbildung 3 sehen Sie Aktie PJT Partners Inc. seit Oktober 2015 bis Oktober 2017. Sie sehen einen großen übergeordneten Haupttrend (blaue gestrichelte Linie),sowie einen kleineren untergeordneten Trend (grünte gestrichelte Linie), sowie eine weitere Steigerung des Trend im Trend, der nämlich den Ansatz eines noch kleineren Trends (rote gestrichelte Linie) darstellt.

Abbildung 3: Aktie PJT Partners Inc.

Aktuell steht die Aktie bei 38,05. Sollte nun die Marke von 39,08 nach oben signifikant durchstoßen werden, so würde sich ein neuer kleiner Trend (vgl. rote gestrichelte Linie am rechten Chartrand mit Pfeilspitze) ausbilden der als untergeordneter Trend vom übergeordneten Trend (in diesem Fall der grün gestrichelten Linie) anzusehen ist.

Der Einstieg würde demnach auf Höhe der waagerechten grünen Linie erfolgen und der Stopp wäre somit unter dem Tief des sich dann in der Zukunft neu ausgebildeten kleinen Trends zu setzen.

Anhand dieser theoretischen Erklärung und des praktischen Beispiels sehen Sie die Möglichkeiten den Trend im Trend zu handeln. Ein Wort zum Schluss, das nicht nur für diese, sondern für alle Strategien gilt, die es auf dem Markt gibt. Egal welches Konzept Sie verfolgen: Es wird nie dazu führen, dass es nur Gewinner gibt. Auch bei dieser Strategie wird es Verlusttrades geben, die jedoch bei konsequentem Risiko- und Geldmanagement, die Verlier kompensieren und unterm Strich zu einer positiven Rendite führen können.

 

Fazit

Abschließend bleibt festzuhalten, dass sich durch die Verwendung eines untergeordneten Trends im übergeordneten primären Trend die Trefferquote durchaus erhöhen läßt. Um dies zu erreichen ist ein Einstiegsszenario nötig und das Vorliegen eines übergeordneten Haupttrends. Sobald diese Bedingung erfüllt ist, wird ein untergeordneter Trend  in Richtung des Haupttrends gehandelt.
Dies erfolgt, indem Sie einen Einstieg erzielen sollten, wenn sich der untergeordnete Trend überhaupt erst etabliert. D.h. beim Durchbruch des letzten relativen Hochs RH1 in den Markt zu gelangen mit einen Stopp unter dem dann nun letzten bestätigten relativen Tief RT2. Dies kann zu einer erhöhten Trefferwahrscheinlichkeit führen.
Literaturliste

Murphy John, Technische Analyse der Finanzmärkte, 4. Auflage, 2007

Roberts Edwars & John Magee, Technical Analysis of Stock Trends, 1940

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Fill or kill: Über Set-Ups, Handelsstragie und Handelssysteme

Unsere Videoreihe geht weiter. Über die Unterschiede zwischen Set-Up, Handelsstrategie und Handelssystem. Sie erfahren warum es nicht nur auf das richtige Einstiegssignal ankommt, was eine Strategie ausmacht und warum ein Handelssystem alleine nicht reicht.

https://youtu.be/-pTm3gz-BOA

Oliver Wißmann: "Ja, immer wieder erreicht uns die Frage: „Was für Handelsstrategien sind in Ihrem ganzheitlichen Handelssystem enthalten?". Wir haben schon einige Handelsstrategien veröffentlicht, entweder auf unserer Website, auf unserem Blog oder auch teilweise bei der Vereinigung technischer Analysten Deutschlands in der Fachpublikation der VTAD-News, zum Beispiel, und wir werden auch weiterhin nach und nach alle Strategien erläutern und Einblick geben.

Ein Handelssignal, weil es gerade hochaktuell ist, denn es kam heute am Montag, den 17. Juni dieses Jahres zu einem Trade, ist die Aktie Henkel. Das Beispiel zeigt auch wie unser Service funktioniert, denn letzte Woche bereits gab es die Ankündigung, heute kam es zur Ausführung. Dieser Trade fußt auf einer unserer fundamentalen Dividendenstrategien. Was heißt das? Diversifikation ist essentiell und immer darauf zu achten. Es geht nicht um einzelne Strategien, sondern immer einzig darum auf sinnvolle ausgewogene Handelssysteme zu achten. Deswegen haben wir auch fundamentale Strategien, beziehungsweise fundamentale Dividendenstrategien kombiniert - automatisiert natürlich - mit technischen statistischen Ansätzen.

Vor diesem Hintergrund wurde nun eben letzte Woche die Aktie angekündigt. Henkel. Warum dieses Signal? Im Wesentlichen ist es folgende Strategie: Der Computer sucht nach Aktien unter fundamentalen Aspekten zuerst, das heißt, er schaut, welche Aktie hat in den letzten fünf Jahren ein EBIT gehabt, das mindestens um 10% pro Jahr gestiegen ist. EBIT ist ein betriebswissenschaftlicher Fachbegriff und steht für "earnings before interest and taxes" und ist im Grunde das Ergebnis einer Kapitalgesellschaft.

Das System schaut nun: Gibt es eine Aktie, die in den letzten fünf Jahren ein besseres EBIT als es Vorjahr gehabt hat und das für ganze fünf Jahre und zwar um mindestens 10% höher. Das zeigt uns schon mal, dass es um eine Firma geht, die irgendwo ein bisschen Umsätze und Gewinne macht. Dann muss aber noch eine zweite Sache erfüllt sein, und zwar: Hat diese Firma in den letzten fünf Jahren eine immer höhere Dividende an ihre Aktionäre ausgeschüttet? Dividende ist wichtig, denn wir möchten idealerweise die Dividende mitnehmen.

Also scannen unsere Systeme die Aktien, die zugleich neben dieser erstgenannten Bedingung die zweite genannte Bedingung erfüllen, nämlich in den letzten fünf Jahren eine Dividendensteigerung, wo also jedes Jahr mehr Dividende ausgezahlt wurde. Die dritte Bedingung ist dann zusätzlich noch: Ist die erwartete Dividende, die jetzt erwartet wird für das aktuelle Geschäftsjahr, um mindestens 1% - nämlich 1% haben wir für die aktuelle Zeit, weil Sie auf dem Tagesgeldkonto momentan fast nichts bekommen -  deswegen sagen wir, wenn Sie eine 1% sichere Dividende vereinnahmen kannst, ist das schon sehr gut. Das ist die dritte Bedingung, die erfüllt sein muss.

Die vierte Bedingung, die erfüllt werden muss: Das System scannt alle Analystenhäuser, also die ganz Großen von Goldman Sachs, von der Deutschen Bank und so weiter. Und davon müssen mindestens 51% aller Analysteneinschätzungen diese Aktie auf "kaufen" haben. Wir möchten  partizipieren mit der großen Masse, dass vielleicht auch noch ein Kursschub kommt - das ist die vierte Bedingung. Wenn die Bedingungen alle erfüllt sind, bleibt noch ein kleines Sammelsurium an Aktien übrig, die der Computer auswählt und diese verknüpft er dann mit einer klassischen gleitenden Durchschnitts- und Umsatzstrategie. In dieser wird analysiert, ob die Umsätze ansteigen, in welchem Verhältnis sie umsteigen und in welchen Winkel der gleitende Durchschnitt ist.

Das ist kein Geheimnis, wir nehmen den 200 Tage gleitenden Durchschnitt, ganz normale Einfallgleitende, kein Moving Average, keinen exponentiellen, keinen gewichteten - ein einfacher gleitender Durchschnitt. Dann sehen wir nach ob dieser in einem gewissen Steigungswinkel ist. Zusätzlich muss der Umsatz ansteigen und dann gibt es noch ein-zwei Kleinigkeiten für das Timing, wie befindet sich die Aktie prinzipiell eher in einem Korrekturmodus oder jetzt eher in einem Bewegungsast, gibt es Momentum?

Und wenn Momentum da wieder reinkommt, dann gibt das System den Ausschlag, "Jawohl, jetzt endlich sind die finalen Bedingungen, die fundamentalen Kriterien, die technischen Kriterien, der Umsatz, die Liquidität, das Momentum am Markt kommt rein." Da bleiben also von ganz vielen Aktien - wir scannen die ersten 400-500 - drei-vier Aktien maximal übrig in einer Woche. Diese wirft das System aus und dann überprüft nochmals ein Mensch für Sie, ob das auch kein Datenfehler ist, ob alles stimmt, ob das Marktumfeld stimmt oder ob gerade vielleicht eine wichtige politische Wahl ist, denken Sie an Brexit, et cetera.

Und erst dann wird es bei uns im System die Ankündigung freigeschalten und dann kommt es auf Ihr Handy und Sie können sich vorbereiten. So wie bei der genannten Ankündigung zu Henkel: Letzte Woche, Freitag kam die Ankündigung. Sie hatten genügend Zeit, um den Wert zu analysieren, selber zu sehen, abzugleichen mit Ihrem System. Sie konnten sich überlegen, wie viele Stücke möchte ich kaufen von Henkel, wenn es zu diesem möglichen Einstieg käme? Sie konnten sich überlegen:"Wie groß muss mein Risiko, Positionsgröße sein?" Sie können nochmal genauer die Charts ansehen, können prüfen, ob das vielleicht auch mit Ihrem System oder mit Ihren Überlegungen zusammenfällt oder ob es vielleicht ganz gegensätzlich, was ja vielleicht auch gut ist - Stichwort Diversifikation im eigenen Depot.

Und dann können Sie aber auch noch, Sie haben ausreichend Zeit gehabt, wenn Sie sagen, "Jawohl, das gefällt mir" bei Ihrem Broker die Order auch eingeben. Als Berufstätiger ist das optimal, weil Sie die Order schon im Vorfeld eingeben können bei Ihrem Broker. Und dann? Was ist passiert? Heute, am Montag, ich meine mich zu erinnern um 16 Uhr herum, kam dann es zur Ausführung. Sie hatten also genügend Zeit und der TRADEofficer hat Sie unterstützt.


Fill or kill: Woran erkenne ich einen guten Börsenbrief oder Tradingservice?

Börsenbriefe und Tradingsservices gibt es wie Sand am Meer. Versprochen werden mehr Rendite, mehr Signale, bessere Trader. Aber was ist wirklich wichtig? Worauf sollte man achten?
Head of Trading Oliver Wißmann erklärt in der neuen Serie "Fill or kill" was TRADEofficer anders macht und worauf Sie achten sollen, wenn Sie an den Finanzmärkten und der Börse erfolgreich sein wollen.

https://youtu.be/ryMm91jxM4g


Das wäre Ihr Trade gewesen: Carmax oder 5,4% in 3 Tagen

Aktie der Woche:Carmax mit einem Kursplus von 5,4 % in drei Tagen!

Abbildung 1 – Chart Carmax von Mai 2016 bis Mai 2017

Die Aktie Carmax befindet sich seit Juni 2016 in einem Aufwärtstrend. Seit dem Hoch vom 16.02.2017 fiel die Aktie in einer etwas größeren Korrektur bis zum Tief 06.04.2017. Hiernach fing sich die Aktie wieder und begann in eine neuerliche Aufwärtsphase einzudrehen.

Zum Zeitpunkt der Analyse am 15.05.2017 stand die Aktie an einem sehr interessanten Kursniveau.

Denn nun könnte die Aktie in dem bevorzugten Szenario wieder weiter steigen. Als erstes Kursziel böte sich das Hoch von Anfang des Jahres 2017 an.

Eines unserer zehn Handelssysteme hat uns bereits am 15.05.2017 diesen Wert aufgezeigt und wir haben dann dies Aktie in der TRADEofficer APP am 15.05.2017, 20:59 Uhr für einen möglichen Long Trade inklusive prognostizierter Haltedauer (langfristiger Anlagehorizont), Einstiegskurs (61,68), Stopp (47,22) und Kursziel (79,82) veröffentlicht.

So sehen TRADEofficer-Nutzer die Ankündigungsmitteilung, so wie unsere Kunden in Ihrem Mobiltelefon.

Da die Ankündigung am 15.05.2017 um 20:59 Uhr erfolgte, wurde somit gewährleistet, dass insbesondere Berufstätige, die nicht in der Finanzbranche arbeiten, genügend Zeit haben, um die Ankündigung zu lesen, gegebenenfalls selbständig zu analysieren und auch die Einstiegsorder beim Broker aufzugeben, so dass die Aktie dann auch gekauft wird, sollte der Kurs der Aktie das angegebene Niveau erreichen. Zugleich wäre es dann -je nach Broker auch möglich gewesen- den Stopp und das Kursziel als Order beim Broker, sofern es zur Ausführung kommt, einzubuchen.

Am 16.05.2017 um 19:00 Uhr erreichte die Aktie dann den von uns angekündigten Einstiegskurs von 61,68. Sofern also die Order tags zuvor mittels „Stopp Buy – Order“ beim Broker eingegeben wurde, wurde dann also ohne weiteres Zutun die Aktie in das Depot eingebucht.

In diesem Original-Screenshot aus der TRADEofficer APP vom 16.05.2017 um 19:46 Uhr sehen Sie die konkrete Mitteilung, dass die Einstiegsorder am angegebenen Kurs ausgeführt wurde.

Somit hatten selbst die Kunden, die noch keine „Stopp Buy – Order“ am Tag zuvor bei Ihrem Broker hinterlegt hatten, die weitere Chance den Wert zu handeln.

Des Weiteren dient ebenfalls die Ausführungsmitteilung dazu, dass die Order in unserem Musterdepot bei unserem Broker zur Ausführung kam und damit fix nicht nur in unseren IT-Systemen und Datenbanken festgeschrieben ist, sondern eben auch bei unseren Musterdepots.

 

Nunmehr am 19.05.2017 ist die Aktie seit dem Einstieg, welcher wie beschrieben ohne großen Aufwand auch für Berufstätige zum selben Einstiegskurs abbildbar war, um 5,4 % innerhalb von drei Tagen gestiegen.

Abbildung 4 – Carmax Chart vom 19.05.2017

 

Die Aktie hat sich demgemäß wie von einem unserer Handelssysteme errechnet verhalten und scheint für den längerfristigen Anlagehorizont großes Potential zu bieten.

 

Zusammenfassend läßt sich festhalten, dass mit einem Vorlauf von 24 Stunden und mit genauen Angaben des Einstiegskurses, Stopp und Kursziel dieser Werte von den TRADEofficer Kunden gehandelt werden konnte, ohne dass man stundenlang täglich am Computer sitzen muss.

Und sollte es vor Erreichen des Kursziels Handlungsbedarf geben, wie Stoppversetzungen, oder mögliche Nachrichten, die die Aktie stärker beeinflussen könnten, bleiben die TRADEofficer Kunden stets zeitnah informiert über die APP

Das ist effizientes Investieren in der modernen Zeit!

Dies war lediglich nur eine Aktie, die in dieser Handelswoche in unserer APP erschien. Einen kleinen Ausschnitt aus unserer Timeline zeigt Ihnen, dass nicht nur die Aktie Carmax interessant war.

Wenn Sie auch in Zukunft über solch interessante Wertpapiere frühzeitig informiert werden wollen dann testen Sie uns gratis, zehn Tage ohne Verpflichtung, ohne Abo-Falle, transparent und ehrlich.

Denn wir haben im Gegensatz zu vielen anderen Diensten keine automatischen Abo-Verlängerungen, d.h. unser Dienst endet immer nach der gebuchten Zeit. Gleichgültig ob im Testzeitraum, oder im erworbenen Zeitraum, seien es nach 30, 60 oder 90 Tagen.
Der Dienst endet immer ohne ihr Zutun und nur wenn sie dann wieder ausdrücklich den Dienst verlängern um den Zeitraum ihrer Wahl, wird es wieder kostenpflichtig.
Das ist z.B. dann auch sehr praktisch für Sie, wenn Sie längere Zeit nicht handeln können oder wollen, weil Sie im Urlaub sind, auf Geschäftsreise oder einfach keine Zeit oder Lust haben.

TRADEofficer ist Ihr modernes Portfolio-Management-Tool, das 24 Stunden, sieben Tage die Woche (auch am Wochenende scannen z.B. unsere New-Analysesysteme nach z.B. politischen Ereignisse, Finanzberichten und dergleichen) für Sie die Märkte scannt und Ideen sowie Handelsanregungen bietet und zugleich laufenden Positionen überwacht und Stopps und Kursziele nicht aus den Augen verliert.

Und dabei gleichzeitig immer die Gesamtperformance des Dienstes in Realtime mit Ihren getätigten Handelsentscheidungen abgleicht. Dabei wird die Gesamtperformance -im Gegensatz zu vielen anderen Diensten- natürlich nur in Netto-Performance, d.h. nach Abzug von Transaktionskosten, Spread und Slippage angezeigt, denn wir stehen für ehrliche, nachvollziehbare, und realistische Renditen und vor allem auch für Investmentsignale, die ein Berufstätiger durch unsere rechtzeitigen Ankündigungen – die in der Regel mit einem Vorlauf von mindestens einem Tag bis zu 10 Tage vorab mitgeteilt werden- eigenständig analysieren und wirklich handeln kann.

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Was Anleger vor der Frankreich-Wahl wissen sollten

...Und was für TRADEofficer-Nutzer nichts Neues mehr ist.

(Denn diese Mitteilung ging bereits am Dienstag, den 02.Mai 2017 raus)

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Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Hinweise zur Frankreich-Wahl am Sonntag, 07.05.2017 geben und zeigen, wie wir beabsichtigen mit diesem Ereignis umzugehen. Am Sonntag, 07.05.2017 wählen die Franzosen Ihr neues Staatsoberhaupt.

Der Ausgang dieser Wahl könnte die Aktienmärkte beeinflussen und zu einer erhöhten Volatilität führen. Sofern der unabhängigen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron siegt, könnten die Märkte ähnlich wie beim ersten Wahlgang in Frankreich die Börsen stärker steigen lassen. Denkbar wäre aber auch bei einem Sieg von ihm, dass die Märkte unbeeindruckt sind. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einem stärkeren Ausschlag nach unten an den Börsen kommen, sofern die Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen die Wahl für sich entscheiden könnte. Insbesondere weil viele „Experten“ und Prognosen Emmanuel Macron vorn sehen, könnte es tatsächlich bei einem „Überraschungssieg“ von Marine Le Pen zu einer erhöhten Schwankung und durchaus auch zu einem größeren Ausverkauf an den europäischen Börsen kommen. Wir sehen die ganze Situation ähnlich wie bei dem Referendum über den Verbleib von Großbritannien in der EU letztes Jahr.

Da haben auch viele der vermeintlichen Experten und die Prognosen sich im Großen und Ganzen ziemlich getäuscht und es kam anders als viele erwarten hatten und wir hatten eine enorme Volatilität. Da wir von TRADEofficer weder wissen wer gewinnen wird noch uns anmaßen ein Urteil über den Ausgang der Wahl zu bilden, rechnen wir, dass beide Möglichkeiten eintreten könnten. Und dies heißt, dass sowohl eine größere Volatilität möglich sein könnte, aber auch dass alles völlig ruhig bleibt.

Da wir es eben nicht wissen, werden wir bis kommende Woche das Risiko minimieren. D.h. dass wir keine neuen Positionen mehr in deutschen Aktien bis kommende Woche eröffnen werden, auch wenn eine der Strategien ein Einstiegsignal generieren würde. Die bestehenden Positionen in den deutschen Aktien werden wir nach wie vor eng abgesichert lassen und gegebenenfalls noch enger absichern. Für die US Märkte werden wir ähnlich hierzu verfahren. D.h. außer den bereits angekündigten Trades werden wir bis kommende Woche keine weiteren Signale mehr umsetzen. Die bereits laufenden Trades in den US Märkte sind bereits eng abgesichert -wegen der Berichtssaison und saisonalen Effekten- und sollten Anpassungen notwendig sein bei Stopps und Kurszielen, werden wir auch diese wie gewohnt in der App mitteilen. Grundsätzlich würden wir raten, diese Woche ein wenig aufmerksamer die Märkte zu verfolgen.

Und insbesondere am ersten Tag nach der Wahl wäre es zweckmäßig, wenn Sie -sofern Sie Positionen halten- gewährleisten könnten, auch untertags öfters die Mitteilungen der APP zu prüfen und gegebenenfalls sogar Orders aufgeben zu können. Denn, sofern tatsächlich etwas Überraschendes passieren sollte wie z.B. seinerzeit beim Brexit Referendum und die Märkte dann ähnlich hoch fallen würden wie seinerzeit um rund 10 %, dann würden wir gerne für den langfristigen Anlagehorizont nach Chancen suchen weitere ETF-Long Positionen – zu den bereits bestehenden- aufzubauen. Des Weiteren würden wir, eventuell morgen Vormittag einen Short ETF auf den DAX im kurzfristigen Anlageprofil in Erwägung ziehen. Zusammenfassend heißt dies: Im Anlagehorizont „kurz“ und „mittel“ in Deutschland und USA werden bis kommende Woche keine neuen Positionen aufgebaut. Im Anlagehorizont „lang“ könnte es möglicherweise am Tag nach der Wahl zu einem „Market-Einstieg“ in ETFs z.B. in DAX, MDAX und S&P500 geben, sofern die Märkte stärker fallen würden.

Am Montag, 08.05. nach der Wahl werden wir um 07:00 Uhr eine Mitteilung mit einer ersten Einschätzung geben und gegebenenfalls um kurz nach 08:00 nach Eröffnung der Future-Märkte eine Aktualisierung hierzu. D.h. sofern ETF Positionen aufgebaut werden würden, wäre es zweckmäßig, wenn Sie am Montag, 08.05. nicht nur unsere Mitteilungen verfolgen, sondern gegebenenfalls auch Market handeln könnten. Gegebenenfalls gibt es am morgigen Mittwoch, 03.05.2017 eine Ankündigung für einen Short ETF im Anlageprofil „kurz“.