Börsenstrategie: Der Trend im Trend

Börsenstrategie: Der Trend im Trend als Möglichkeit die Trefferquote zu erhöhen

In der technischen Analyse ist ein zentrales Element die Trenddefinition und das Identifizieren von Trends zum Aufspüren von Handelsgelegenheiten.

Ebendiese Verschachtelung von Trends können Sie nutzen, um eine höhere Trefferquote zu erreichen. Wie genau das geht, erfahren Sie in diesem Artikel.

Bevor nun dieses Konzept dargestellt wird, soll zunächst das Trendkonzept verdeutlicht werden, um dann dieses zu verfeinern und schlussendlich zu einem konkreten Aktienbespiel führen, welche aktuell (Stand 24.10.2017) an einer interessanten Marke stehen.

a) Dow-Theorie

Bereits in den 1880er bis 1890er Jahren hatte Charles Dow eine Trenddefinition geschaffen, die sich in ihrer grundlegendsten Aussage mit den Worten zusammenfassen läßt, dass „ein Trend so lange intakt ist, bis dieser gebrochen ist“.
Dabei ist ein Aufwärtstrend charakterisiert durch steigende Hochs und steigende Tiefs und ein Abwärtstrend durch fallende Hochs und fallende Tiefs.
Zur Veranschaulichung haben wir in Bild 1 einen idealtypischen Verlauf eines Trends. Die relativen Tiefs der Punkte RT1 bis RT3 sind die steigenden Tiefs und die beiden Punkte der relativen Hochs RH1 bis RH2 sind die steigenden Hochs.

Abbildung 1: Idealtypische Verlauf eines Trades (eigene Darstellung)

b) Trenddefinition – Die Wahrscheinlichkeit auf unserer Seite

Diese Trenddefinition wurde dann in der Literatur ständig verfeinert und findet u.a. auch Einzug in dem Standardwerk von Robert Edwards und John Magee „Technical Analysis of Stock Trends“, das in den 1940er Jahren erschienen ist, sowie später dann auch von John Murphy in seinem Hauptwerk „Technische Analyse der Finanzmärkte“ aus dem Jahr 1999 aufgegriffen wurde.

Dabei wurden bereits von Edwards und Magee in den 1940er Jahren detailliert die wichtigsten Aspekte des technischen Tradings beschrieben und erläutert, wie diese genutzt werden können, um an den Finanzmärkte zu partizipieren.

Alter Wein in neuen Schläuchen?
Dies verdeutlicht, dass viele Trading-Konzepte, die heute heiß gehandelt und als Neuerung verkauft werden im Grunde nichts wirklich Bahnbrechendess sind, sondern auf zahlreiche Autoren und Börsenhändler der letzten rund 120 Jahren zurückzuführen sind.
Was auch etwas Gutes hat, denn es zeigt, dass diese grundlegenden Annahmen nichtsdestotrotz auch heute noch funktionieren. Ganz im Gegenteil: Sieveranschaulichen, dass sich bisher die Finanzmärkte nicht wesentlich in ihren Grundwerten verändert haben und wir uns diese Möglichkeiten zur Erstellung einer einfachen Handelsstrategie zu eigen machen können.

Die Grundannahme, dass sich die Kurse an den Märkten in Trends bewegen und dass es wahrscheinlicher ist, dass sich ein Trend eher fortsetzt als das dieser bricht und der „Marktpreis alles diskontiert“, ist die Grundlage eines technisch orientierten Traders und erlaubt ihm einen statistischen Vorteil zu erlangen, sofern dieser nur Trades in Richtung des Haupttrends eingeht.

Das große Bild – Die Bestimmung der aktuellen Verfassung einer Aktie

Zunächst ist es also erforderlich das große Bild einer Aktie einzuordnen um sich über die aktuelle Verfassung des Wertes im Klaren zu sein.
Das bedeutet, dass Sie einen Wert zuerst hinsichtlich seines übergeordneten Trends beispielsweise im Tageschart auf längere Sicht betrachten und bestimmen, ob dieser sich in einem Auf- oder Abwärtstrend oder gar in einer Seitwärtsphase befindet.

Die Bestimmung des großen Bildes ist die unabdingbare Voraussetzung, bevor Sie überhaupt –beim trendfolgenden Ansatz- ein konkretes Einstiegssetup in Betracht ziehen.
Es muss zuerst ein klar ersichtlicher übergeordneter Trend auf Tagesbasis vorliegen, gemäß der oben dargestellten Trenddefinition. Erst wenn dieser Trend übergeordnet vorliegt, ist es zulässig ein konkretes Einstiegsignal auf der Handelseben zu suchen.
Das Kleine im Großen suchen – der kleine Trend zum Einstieg Hand in Hand mit dem großen Trend


Nachdem also unsere erste Hauptbedingung in einem Wert vorliegt, ist es an der Zeit auf untergeordneter Ebene, einen Handelseinstieg in Betracht zu ziehen.
Hilfreich ist hierbei abermals die Trenddefinition wie oben dargestellt.
Das heißt, dass Sie einen passenden, kleineren Trend innerhalb des übergeordneten Trends suchen, der in dieselbe Richtung weist, wie der Haupttrend.
Dadurch erlangen Sie eine erhöhte Sicherheit, da Sie mit dem größeren Trend und damit mit dem großen Kapital handeln.
Das hat zur Folge, dass Sie einen weiteren statistischen Vorteil erlangen und damit einen Trend im Trend handeln.
In anderen Worten ausgedrückt, suchen Sie das „Kleine im Großen“ wie es in dem nachfolgenden Bild 2 verdeutlicht wird.


Abbildung 2: Idealtypischer Verlauf mit Trend-Detail (eigene Darstellung)

 

Sie sehen einen roten kleineren Trend, der Bestandteil des letzten beginnenden Bewegungsimpulses ist.
Unter der charttechnischen Lupe sehen Sie in dem rechen Chartbereich innerhalb des Rechtecks diesen roten Trend im Detail.

 

Einstiegs-Setup

Anhand eines ausgewählten Einstiegs-Setups möchten wir ihnen verdeutlichen, wie das Konzept des Trends im Trend funktioniert und wie Sie ertragreiche Einstiege, bei denen Sie den statistischen Vorteil auf Ihrer Seite haben, handeln können.
Voraussetzung ist, dass es einen übergeordneten Trend gibt, der als Taktgeber für Sie funktioniert und in dessen Richtung Sie einen untergeordneten Trend handeln (vgl. hierzu Bild 3).

Trendhandel bei Etablierung eines untergeordneten kleineren Trends

Dieses konkrete Einstiegsszenario verlangt das Vorliegen eines übergeordneten Haupttrends. Sobald diese Bedingung erfüllt ist, suchen wir einen untergeordneten Trend, den wir in Richtung des Haupttrends handeln können.
Dabei versuchen wir zu Beginn einen Einstieg zu bekommen, wenn sich der untergeordnete Trend überhaupt erst etabliert.
D.h. wir versuchen beim Durchbruch des letzten relativen Hochs RH1 in den Markt zu gelangen mit einen Stopp unter dem dann nun letzten bestätigten relativen Tief RT2 (vgl. hierzu Bild 3, Rechteck).
Anhand des nachfolgenden Bild 4 erschließt sich diese Einstiegsszenario. Im roten untergeordneten Trend, welcher unter der charttechnischen Lupe im Rechteckt dargestellt wird, sehen Sie mit der gestrichelten Linie unter „E“ den Einstieg und mit der gestrichelten Linie unter „S“ den Stopp.



Abbildung 3 – Einstiegs-Setup (eigene Darstellung)

 

Konkretes Aktienbeispiel

Nachdem nun diese theoretischen Überlegungen dargestellt wurden, überführen wir das Ganze in die Praxis und betrachten konkretdrei interessante Aktien, welche die vorgenannten Bedingungen erfüllen und aktuell (Stand 24.10.2017) sich in einer interessanten charttechnischen Verfassung befinden.

In Abbildung 3 sehen Sie Aktie PJT Partners Inc. seit Oktober 2015 bis Oktober 2017. Sie sehen einen großen übergeordneten Haupttrend (blaue gestrichelte Linie),sowie einen kleineren untergeordneten Trend (grünte gestrichelte Linie), sowie eine weitere Steigerung des Trend im Trend, der nämlich den Ansatz eines noch kleineren Trends (rote gestrichelte Linie) darstellt.

Abbildung 3: Aktie PJT Partners Inc.

Aktuell steht die Aktie bei 38,05. Sollte nun die Marke von 39,08 nach oben signifikant durchstoßen werden, so würde sich ein neuer kleiner Trend (vgl. rote gestrichelte Linie am rechten Chartrand mit Pfeilspitze) ausbilden der als untergeordneter Trend vom übergeordneten Trend (in diesem Fall der grün gestrichelten Linie) anzusehen ist.

Der Einstieg würde demnach auf Höhe der waagerechten grünen Linie erfolgen und der Stopp wäre somit unter dem Tief des sich dann in der Zukunft neu ausgebildeten kleinen Trends zu setzen.

Anhand dieser theoretischen Erklärung und des praktischen Beispiels sehen Sie die Möglichkeiten den Trend im Trend zu handeln. Ein Wort zum Schluss, das nicht nur für diese, sondern für alle Strategien gilt, die es auf dem Markt gibt. Egal welches Konzept Sie verfolgen: Es wird nie dazu führen, dass es nur Gewinner gibt. Auch bei dieser Strategie wird es Verlusttrades geben, die jedoch bei konsequentem Risiko- und Geldmanagement, die Verlier kompensieren und unterm Strich zu einer positiven Rendite führen können.

 

Fazit

Abschließend bleibt festzuhalten, dass sich durch die Verwendung eines untergeordneten Trends im übergeordneten primären Trend die Trefferquote durchaus erhöhen läßt. Um dies zu erreichen ist ein Einstiegsszenario nötig und das Vorliegen eines übergeordneten Haupttrends. Sobald diese Bedingung erfüllt ist, wird ein untergeordneter Trend  in Richtung des Haupttrends gehandelt.
Dies erfolgt, indem Sie einen Einstieg erzielen sollten, wenn sich der untergeordnete Trend überhaupt erst etabliert. D.h. beim Durchbruch des letzten relativen Hochs RH1 in den Markt zu gelangen mit einen Stopp unter dem dann nun letzten bestätigten relativen Tief RT2. Dies kann zu einer erhöhten Trefferwahrscheinlichkeit führen.
Literaturliste

Murphy John, Technische Analyse der Finanzmärkte, 4. Auflage, 2007

Roberts Edwars & John Magee, Technical Analysis of Stock Trends, 1940

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Performance - was Sie wissen sollten

Innerhalb der App als auch auf unserer Website geben wir in der Performance immer Netto-Performance (also Gesamt-Performance abzüglich Transaktionskosten und Slippage) der abgeschlossenen Trades aus den drei Anlagehorizonten „kurz-, mittel- und langfristig“ an.

Dabei haben wir jedoch aktuell in der APP mehr als 20 offene Positionen, die im Moment noch laufen und teilweise, insbesondere im langfristigen Bereich, noch Jahre weiter aufrecht gehalten werden.

Dabei sind gerade bei diesen offenen Trades die Buchgewinne enorm.

Gerade Trades aus dem langfristigen Bereich werden zum einen mit einer vielfach höheren Positionsgröße eingegangen und ständig vergrößerte mit weiteren Zukäufen. Des Weiteren fließen dann diese Ergebnisse erst teilweise in einigen Jahren in die Netto-Performance Berechnung ein und ergeben dann einen signifikanten Performance-Schub.

In diesem Beitrag möchten wir einige ausgewählte Trades und deren aktuelle Performance aus dem langfristigen Anlageprofil in dem Bereich Indizes zeigen.

 

1) Long Trade im langfristigen Anlagehorizont auf den MDAX mittels ETF

 

Am 30.06.2016 erfolgte der erste Einstieg in einen langfristigen Trade im MDAX. Die beabsichtigte Haltedauer hierbei beträgt mehrere Jahre. Die Umsetzung erfolgte mittels eines ungehebelten ETFs.

In der APP wurde dieser Long Trade rechtzeitig angekündigt und der erste Einstieg erfolgte am 30.06.2016 zu einem Kurs von 173,53.

Diese erste Tranche ist am Freitag, 21.07.2017 mit 22,50 % im Gewinn.

 

Am 22.08.2016 erfolgte dann ein weiterer Einstieg in diesen ETF zu einem Kurs von 187,70.

Diese zweite Tranche ist am Freitag, 21.07.2017 mit 12,90 % im Gewinn.

 

Im nachfolgenden Chart ist der ETF und dessen Entwicklung seit 01.03.2016 (dem Start unseres APP-Dienstes) sowie die Einstiege abgebildet.

 

Nach ausgewählten Kriterien werden voraussichtlich in den kommenden Monaten und Jahren weitere Tranchen folgen.

Wenn dann zum einen ausgewählten Zeitpunkt in der Zukunft diese Positionen teilweise oder ganz im Gewinn liquidiert werden, fließen durch die zunehmenden Gesamt-Positionsgrößen, diese Gewinne in einem außerordentlich großen Umfang in die die Netto-Performance der abgeschlossenen Trades ein.

2) Long Trade im langfristigen Anlagehorizont auf den S&P500 mittels ETF

 

Am 27.09.2016 erfolgte der erste Einstieg in einen langfristigen Trade im S&P 500. Die beabsichtigte Haltedauer hierbei beträgt ebenfalls mehrere Jahre. Die Umsetzung erfolgte mittels eines ungehebelten ETFs.

Auch dieser langfristige Trade wurde in der APP rechtzeitig angekündigt und der erste Einstieg erfolgte zu einem Kurs von 180,94.

Dieser Trade liegt am Freitag, 21.07.2017 mit 11,90 % im Gewinn.

Im nachfolgenden Chart ist der ETF und dessen Entwicklung seit 01.03.2016 (dem Start unseres APP-Dienstes) sowie der Einstieg abgebildet.

 

Ebenso wie im oben aufgeführten MDAX Trade erfolgen nachausgewählten Kriterien voraussichtlich in den kommenden Monaten und Jahren weitere Einstiege.

Auch hier gilt das bereits oben Erwähnte:
Wenn zum einen ausgewählten Zeitpunkt in der Zukunft diese Positionen teilweise oder ganz im Gewinn liquidiert werden, fließen durch die zunehmenden Gesamt-Positionsgrößen, diese Gewinne ebenfalls in einem außerordentlich großen Umfang in die die Netto-Performance der abgeschlossenen Trades ein.

 

3) Fazit

Diese zwei ausgewählten Trades aus den aktuell offenen Positionen verdeutlichen, dass die Netto-Performance der abgeschlossenen Trades deutlich sich unterscheidet von der aktuellen Buch-Performance.

Die aktuelle Performance (Transaktionskosten nur half turn, da ja die Trades noch offen sind sowie inklusive Slippage) der offenen Positionen aus den Anlagehorizonten kurz-, mittel-, und langfristigem Bereich liegt am Freitag, 21.07.2017 bei 9, 35 %.

 


DAX-Kurzanalyse

Folgende Kurz-Analyse wurde auf der Website der VTAD, des Vereins technischer Analysten Deutschlands veröffentlicht.
Die angegebenenen Kursziele wurden beinnahe erreicht.

DAX Kurz-Analyse Freitag, 21.07.2017

 Nachdem am Freitag, 21.07.2017 der DAX auf Tagesschlusskurs (und insbesondere auch auf dem wichtigen Wochenschlusskurs) unter dem Kurs von 12.319 (Tief vom 30.06.) bei 12.240 unter starker Umsatzzunahme schloss, hat sich nunmehr ein kurzfristiger Abwärtstrend (vgl. rote gestrichelte Abwärtslinie vom 20.06. bis 21.07.2017 im Chart) ausgebildet.

Obschon sich der DAX im mittel- bis längerfristigen Zeitfenster nach wie vor in einem intakten Aufwärtstrend befindet (vgl. grüne gestrichelte Linie im Chart), hat dieser nunmehr jedoch weiteres Abgabepotential.

Bei dieser möglichen weiteren Abwärtsbewegung dürfte ein erstes Kursziel der Bereich um die 11.900 sein. Um diese Kursmarke (Plus/Minus 50 Punkte) könnte dann eine erste ernsthaftere Gegenwehr der Bullen erfolgen, so dass möglicherweise der kurzfristige Abwärtstrend schon wieder gestoppt werden könnte. Im nachfolgenden Chart haben wir unsere leicht bevorzugte Einschätzung mittels blauer Prognosepfeile verdeutlicht. Wobei am Montag, 24.07. es durchaus sein könnte, dass der DAX zunächst sich ein klein wenig erholt, um dann Anlauf zu nehmen für Abgaben um die die erwähnte Kursmarke 11.900. Denkbar wäre dann, dass von da aus, wieder ein Anstieg stattfinden könnte (vgl. blauer Prognosepfeil).

Würde allerdings der DAX die 11.900 signifikant (auf Tagesschlusskursbasis oder gar auf Wochenschlussbasis) nach unten ebenfalls durchbrechen, dürfte zügige weitere Abgaben bis in den Bereich von 11.445 folgen, zumal dann auch der etwas länger Aufwärtstrend (s. grüne gestrichelte Linie vom 27.06.2016) brechen würde (Hinweis: wir haben uns bewußt bei dem grün gestrichelten Aufwärtstrend nicht für den „ersten Hochpunkt“ am 15.05., sondern für den am 19.06. zur Deutlichmachung des Trends entschieden, da es sich um eine eher seitwärts gerichtete Bewegung handelte ohne signifikante neue Hochs; vgl. hierzu beide grauen Ellipsen im Kurschart sowie die beiden Ellipsen im RSI im unteren Chartbereich, die eine Divergenz zum Kurs anzeigen).

Sollte dann -auch mit Zwischenerholung- die Marke von 11.445 nachhaltige nach unten gebrochen werden, so bestünde tatsächlich die Chance auf eine „crashartiges Szenario“, welches dann durchaus Abgabepotential im DAX bis in den Bereich von 10.800 bis 10.150 möglich erscheinen ließen (vgl. hierzu unsere weniger bevorzugte Annahme mittels des grauen Prognosepfeils).

Autor der Analyse ist:

TRADEofficer UG (haftungsbeschränkt), Preysingstr. 22, 81667 München. HRB: 226333, Amtsgericht München.

Vertreten durch die Geschäftsführerin Stephanie Wißmann.

http://www.tradeofficer.de

 

Rechtlicher Hinweis:

Alle Angaben werden mit großer Sorgfalt erstellt. Dennoch kann keine Haftung übernommen werden für bereitgestellte Analysen.

Diese stellen in keiner Weise einen Aufruf zur individuellen oder allgemeinen Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Handelsanregungen oder anderweitige Informationen stellen keine Aufforderung zum Handel am Aktien- oder Devisenmarkt, sowie zum Handel sonstiger Finanzinstrumenten dar.

Sofern aufgrund der veröffentlichten Inhalte Anlageentscheidungen getroffen bzw. Transaktionen durchgeführt werden, geschieht dies in vollem Umfang auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko.

Es werden weder spezielle Anlageziele noch die finanzielle Situation oder besondere Bedürfnisse Einzelner berücksichtigt und dürfen folglich nicht als Anlageberatung im Sinne des § 32 KWG aufgefasst werden.

 

 


Fill or kill: Über Set-Ups, Handelsstragie und Handelssysteme

Unsere Videoreihe geht weiter. Über die Unterschiede zwischen Set-Up, Handelsstrategie und Handelssystem. Sie erfahren warum es nicht nur auf das richtige Einstiegssignal ankommt, was eine Strategie ausmacht und warum ein Handelssystem alleine nicht reicht.

https://youtu.be/-pTm3gz-BOA

Oliver Wißmann: "Ja, immer wieder erreicht uns die Frage: „Was für Handelsstrategien sind in Ihrem ganzheitlichen Handelssystem enthalten?". Wir haben schon einige Handelsstrategien veröffentlicht, entweder auf unserer Website, auf unserem Blog oder auch teilweise bei der Vereinigung technischer Analysten Deutschlands in der Fachpublikation der VTAD-News, zum Beispiel, und wir werden auch weiterhin nach und nach alle Strategien erläutern und Einblick geben.

Ein Handelssignal, weil es gerade hochaktuell ist, denn es kam heute am Montag, den 17. Juni dieses Jahres zu einem Trade, ist die Aktie Henkel. Das Beispiel zeigt auch wie unser Service funktioniert, denn letzte Woche bereits gab es die Ankündigung, heute kam es zur Ausführung. Dieser Trade fußt auf einer unserer fundamentalen Dividendenstrategien. Was heißt das? Diversifikation ist essentiell und immer darauf zu achten. Es geht nicht um einzelne Strategien, sondern immer einzig darum auf sinnvolle ausgewogene Handelssysteme zu achten. Deswegen haben wir auch fundamentale Strategien, beziehungsweise fundamentale Dividendenstrategien kombiniert - automatisiert natürlich - mit technischen statistischen Ansätzen.

Vor diesem Hintergrund wurde nun eben letzte Woche die Aktie angekündigt. Henkel. Warum dieses Signal? Im Wesentlichen ist es folgende Strategie: Der Computer sucht nach Aktien unter fundamentalen Aspekten zuerst, das heißt, er schaut, welche Aktie hat in den letzten fünf Jahren ein EBIT gehabt, das mindestens um 10% pro Jahr gestiegen ist. EBIT ist ein betriebswissenschaftlicher Fachbegriff und steht für "earnings before interest and taxes" und ist im Grunde das Ergebnis einer Kapitalgesellschaft.

Das System schaut nun: Gibt es eine Aktie, die in den letzten fünf Jahren ein besseres EBIT als es Vorjahr gehabt hat und das für ganze fünf Jahre und zwar um mindestens 10% höher. Das zeigt uns schon mal, dass es um eine Firma geht, die irgendwo ein bisschen Umsätze und Gewinne macht. Dann muss aber noch eine zweite Sache erfüllt sein, und zwar: Hat diese Firma in den letzten fünf Jahren eine immer höhere Dividende an ihre Aktionäre ausgeschüttet? Dividende ist wichtig, denn wir möchten idealerweise die Dividende mitnehmen.

Also scannen unsere Systeme die Aktien, die zugleich neben dieser erstgenannten Bedingung die zweite genannte Bedingung erfüllen, nämlich in den letzten fünf Jahren eine Dividendensteigerung, wo also jedes Jahr mehr Dividende ausgezahlt wurde. Die dritte Bedingung ist dann zusätzlich noch: Ist die erwartete Dividende, die jetzt erwartet wird für das aktuelle Geschäftsjahr, um mindestens 1% - nämlich 1% haben wir für die aktuelle Zeit, weil Sie auf dem Tagesgeldkonto momentan fast nichts bekommen -  deswegen sagen wir, wenn Sie eine 1% sichere Dividende vereinnahmen kannst, ist das schon sehr gut. Das ist die dritte Bedingung, die erfüllt sein muss.

Die vierte Bedingung, die erfüllt werden muss: Das System scannt alle Analystenhäuser, also die ganz Großen von Goldman Sachs, von der Deutschen Bank und so weiter. Und davon müssen mindestens 51% aller Analysteneinschätzungen diese Aktie auf "kaufen" haben. Wir möchten  partizipieren mit der großen Masse, dass vielleicht auch noch ein Kursschub kommt - das ist die vierte Bedingung. Wenn die Bedingungen alle erfüllt sind, bleibt noch ein kleines Sammelsurium an Aktien übrig, die der Computer auswählt und diese verknüpft er dann mit einer klassischen gleitenden Durchschnitts- und Umsatzstrategie. In dieser wird analysiert, ob die Umsätze ansteigen, in welchem Verhältnis sie umsteigen und in welchen Winkel der gleitende Durchschnitt ist.

Das ist kein Geheimnis, wir nehmen den 200 Tage gleitenden Durchschnitt, ganz normale Einfallgleitende, kein Moving Average, keinen exponentiellen, keinen gewichteten - ein einfacher gleitender Durchschnitt. Dann sehen wir nach ob dieser in einem gewissen Steigungswinkel ist. Zusätzlich muss der Umsatz ansteigen und dann gibt es noch ein-zwei Kleinigkeiten für das Timing, wie befindet sich die Aktie prinzipiell eher in einem Korrekturmodus oder jetzt eher in einem Bewegungsast, gibt es Momentum?

Und wenn Momentum da wieder reinkommt, dann gibt das System den Ausschlag, "Jawohl, jetzt endlich sind die finalen Bedingungen, die fundamentalen Kriterien, die technischen Kriterien, der Umsatz, die Liquidität, das Momentum am Markt kommt rein." Da bleiben also von ganz vielen Aktien - wir scannen die ersten 400-500 - drei-vier Aktien maximal übrig in einer Woche. Diese wirft das System aus und dann überprüft nochmals ein Mensch für Sie, ob das auch kein Datenfehler ist, ob alles stimmt, ob das Marktumfeld stimmt oder ob gerade vielleicht eine wichtige politische Wahl ist, denken Sie an Brexit, et cetera.

Und erst dann wird es bei uns im System die Ankündigung freigeschalten und dann kommt es auf Ihr Handy und Sie können sich vorbereiten. So wie bei der genannten Ankündigung zu Henkel: Letzte Woche, Freitag kam die Ankündigung. Sie hatten genügend Zeit, um den Wert zu analysieren, selber zu sehen, abzugleichen mit Ihrem System. Sie konnten sich überlegen, wie viele Stücke möchte ich kaufen von Henkel, wenn es zu diesem möglichen Einstieg käme? Sie konnten sich überlegen:"Wie groß muss mein Risiko, Positionsgröße sein?" Sie können nochmal genauer die Charts ansehen, können prüfen, ob das vielleicht auch mit Ihrem System oder mit Ihren Überlegungen zusammenfällt oder ob es vielleicht ganz gegensätzlich, was ja vielleicht auch gut ist - Stichwort Diversifikation im eigenen Depot.

Und dann können Sie aber auch noch, Sie haben ausreichend Zeit gehabt, wenn Sie sagen, "Jawohl, das gefällt mir" bei Ihrem Broker die Order auch eingeben. Als Berufstätiger ist das optimal, weil Sie die Order schon im Vorfeld eingeben können bei Ihrem Broker. Und dann? Was ist passiert? Heute, am Montag, ich meine mich zu erinnern um 16 Uhr herum, kam dann es zur Ausführung. Sie hatten also genügend Zeit und der TRADEofficer hat Sie unterstützt.


Fill or kill: Woran erkenne ich einen guten Börsenbrief oder Tradingservice?

Börsenbriefe und Tradingsservices gibt es wie Sand am Meer. Versprochen werden mehr Rendite, mehr Signale, bessere Trader. Aber was ist wirklich wichtig? Worauf sollte man achten?
Head of Trading Oliver Wißmann erklärt in der neuen Serie "Fill or kill" was TRADEofficer anders macht und worauf Sie achten sollen, wenn Sie an den Finanzmärkten und der Börse erfolgreich sein wollen.

https://youtu.be/ryMm91jxM4g


Das wäre Ihr Trade gewesen: Carmax oder 5,4% in 3 Tagen

Aktie der Woche:Carmax mit einem Kursplus von 5,4 % in drei Tagen!

Abbildung 1 – Chart Carmax von Mai 2016 bis Mai 2017

Die Aktie Carmax befindet sich seit Juni 2016 in einem Aufwärtstrend. Seit dem Hoch vom 16.02.2017 fiel die Aktie in einer etwas größeren Korrektur bis zum Tief 06.04.2017. Hiernach fing sich die Aktie wieder und begann in eine neuerliche Aufwärtsphase einzudrehen.

Zum Zeitpunkt der Analyse am 15.05.2017 stand die Aktie an einem sehr interessanten Kursniveau.

Denn nun könnte die Aktie in dem bevorzugten Szenario wieder weiter steigen. Als erstes Kursziel böte sich das Hoch von Anfang des Jahres 2017 an.

Eines unserer zehn Handelssysteme hat uns bereits am 15.05.2017 diesen Wert aufgezeigt und wir haben dann dies Aktie in der TRADEofficer APP am 15.05.2017, 20:59 Uhr für einen möglichen Long Trade inklusive prognostizierter Haltedauer (langfristiger Anlagehorizont), Einstiegskurs (61,68), Stopp (47,22) und Kursziel (79,82) veröffentlicht.

So sehen TRADEofficer-Nutzer die Ankündigungsmitteilung, so wie unsere Kunden in Ihrem Mobiltelefon.

Da die Ankündigung am 15.05.2017 um 20:59 Uhr erfolgte, wurde somit gewährleistet, dass insbesondere Berufstätige, die nicht in der Finanzbranche arbeiten, genügend Zeit haben, um die Ankündigung zu lesen, gegebenenfalls selbständig zu analysieren und auch die Einstiegsorder beim Broker aufzugeben, so dass die Aktie dann auch gekauft wird, sollte der Kurs der Aktie das angegebene Niveau erreichen. Zugleich wäre es dann -je nach Broker auch möglich gewesen- den Stopp und das Kursziel als Order beim Broker, sofern es zur Ausführung kommt, einzubuchen.

Am 16.05.2017 um 19:00 Uhr erreichte die Aktie dann den von uns angekündigten Einstiegskurs von 61,68. Sofern also die Order tags zuvor mittels „Stopp Buy – Order“ beim Broker eingegeben wurde, wurde dann also ohne weiteres Zutun die Aktie in das Depot eingebucht.

In diesem Original-Screenshot aus der TRADEofficer APP vom 16.05.2017 um 19:46 Uhr sehen Sie die konkrete Mitteilung, dass die Einstiegsorder am angegebenen Kurs ausgeführt wurde.

Somit hatten selbst die Kunden, die noch keine „Stopp Buy – Order“ am Tag zuvor bei Ihrem Broker hinterlegt hatten, die weitere Chance den Wert zu handeln.

Des Weiteren dient ebenfalls die Ausführungsmitteilung dazu, dass die Order in unserem Musterdepot bei unserem Broker zur Ausführung kam und damit fix nicht nur in unseren IT-Systemen und Datenbanken festgeschrieben ist, sondern eben auch bei unseren Musterdepots.

 

Nunmehr am 19.05.2017 ist die Aktie seit dem Einstieg, welcher wie beschrieben ohne großen Aufwand auch für Berufstätige zum selben Einstiegskurs abbildbar war, um 5,4 % innerhalb von drei Tagen gestiegen.

Abbildung 4 – Carmax Chart vom 19.05.2017

 

Die Aktie hat sich demgemäß wie von einem unserer Handelssysteme errechnet verhalten und scheint für den längerfristigen Anlagehorizont großes Potential zu bieten.

 

Zusammenfassend läßt sich festhalten, dass mit einem Vorlauf von 24 Stunden und mit genauen Angaben des Einstiegskurses, Stopp und Kursziel dieser Werte von den TRADEofficer Kunden gehandelt werden konnte, ohne dass man stundenlang täglich am Computer sitzen muss.

Und sollte es vor Erreichen des Kursziels Handlungsbedarf geben, wie Stoppversetzungen, oder mögliche Nachrichten, die die Aktie stärker beeinflussen könnten, bleiben die TRADEofficer Kunden stets zeitnah informiert über die APP

Das ist effizientes Investieren in der modernen Zeit!

Dies war lediglich nur eine Aktie, die in dieser Handelswoche in unserer APP erschien. Einen kleinen Ausschnitt aus unserer Timeline zeigt Ihnen, dass nicht nur die Aktie Carmax interessant war.

Wenn Sie auch in Zukunft über solch interessante Wertpapiere frühzeitig informiert werden wollen dann testen Sie uns gratis, zehn Tage ohne Verpflichtung, ohne Abo-Falle, transparent und ehrlich.

Denn wir haben im Gegensatz zu vielen anderen Diensten keine automatischen Abo-Verlängerungen, d.h. unser Dienst endet immer nach der gebuchten Zeit. Gleichgültig ob im Testzeitraum, oder im erworbenen Zeitraum, seien es nach 30, 60 oder 90 Tagen.
Der Dienst endet immer ohne ihr Zutun und nur wenn sie dann wieder ausdrücklich den Dienst verlängern um den Zeitraum ihrer Wahl, wird es wieder kostenpflichtig.
Das ist z.B. dann auch sehr praktisch für Sie, wenn Sie längere Zeit nicht handeln können oder wollen, weil Sie im Urlaub sind, auf Geschäftsreise oder einfach keine Zeit oder Lust haben.

TRADEofficer ist Ihr modernes Portfolio-Management-Tool, das 24 Stunden, sieben Tage die Woche (auch am Wochenende scannen z.B. unsere New-Analysesysteme nach z.B. politischen Ereignisse, Finanzberichten und dergleichen) für Sie die Märkte scannt und Ideen sowie Handelsanregungen bietet und zugleich laufenden Positionen überwacht und Stopps und Kursziele nicht aus den Augen verliert.

Und dabei gleichzeitig immer die Gesamtperformance des Dienstes in Realtime mit Ihren getätigten Handelsentscheidungen abgleicht. Dabei wird die Gesamtperformance -im Gegensatz zu vielen anderen Diensten- natürlich nur in Netto-Performance, d.h. nach Abzug von Transaktionskosten, Spread und Slippage angezeigt, denn wir stehen für ehrliche, nachvollziehbare, und realistische Renditen und vor allem auch für Investmentsignale, die ein Berufstätiger durch unsere rechtzeitigen Ankündigungen – die in der Regel mit einem Vorlauf von mindestens einem Tag bis zu 10 Tage vorab mitgeteilt werden- eigenständig analysieren und wirklich handeln kann.

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In bester Gesellschaft und 9,39 %

Zwei Nachrichten in eigener Sache: Wir sind nun offizielles Mitglied im Verein technischer Analysten Deutschland (www.vtad.de). Die technische Analyse bildet die wissenschaftliche Grundlage und Herangehensweise für die Auswahl der Signale und der verantwortliche Head of Trading von TRADEofficer ist seit Jahren beim VTAD als Regionalmanager in München aktiv. Deshalb war es Ehrensache als Fördermitglied zu unterstützen.

Mit 9,39 % Performance in fast elf Monaten ein klares Signal, dass technische Analyse, Diversifikation von Handelssignalen und das richtige Handelssystem zum Erfolg führen.

 

 


Talking Performance: Dax versus Tradeofficer

Vergleich Benchmark DAX vs. Performance TRADEofficer im Musterportfolio   In der nachfolgenden Abbildung sehen sie unseren Benchmark den DAX versus die Performance des TRADEofficer seit 01. März 2016.

In diesem Chart sehen sie die DAX-Performance seit dem 01. März (weiße Linie) sowie die Performance des TRADEofficer (blaue Linie) bis zum 01. November 2016.   Im Ergebnis erreichen wir in etwa die Performance des DAX, bei jedoch lediglich knapp einem Drittel des maximalen Drawdowns. Hervorzuheben ist dabei, dass wir in der Seitwärtsphase eine eher steigende Tendenz aufweisen als der DAX. D.h. durch die Miteinbeziehung der US Märkte erreichen wir also eine Entkoppelung und können so -je nach Marktphase in dem einen oder anderen Markt- auch in Seitwärtsphasen Geld verdienen. Im Detail sieht dies folgendermaßen aus: Der Dax hat im Vergleichszeitraum 01.03. bis 01.11.2016 rund 8,2 % Rendite erzielt, wohingegen wir nach Gebühren bisher 6,2 % (ohne Gebühren 6,6 %) erreichen konnten.

Eine der aussagekräftigsten Kennzahlen zur Bewertung ist der so genannte maximale Drawdown. Unter einem Drawdown wird der kummulierte Verlust von einem vorangegangenem Höchststand zum darauffolgenden Tiefstand verstanden. Er beschreibt somit den maximalen prozentualen Schaden für einen Investor, wenn er im für ihn ungünstigsten Fall gekauft (Höchststand) und verkauft (Tiefstand) hätte. Der Maximum Drawdown ist der größtmögliche all dieser Drawdowns und stellt damit das beobachtete worst-case Szenario dar.   Der maximale Drawdown im DAX betrug bisher 11,2 % wohingegen wir lediglich einen maximalen Kapitalrückgang von 4 % hatten. Damit sind wir deutlich risikoärmer als jegliche Investition zu einem beliebigen Zeitpunkt im DAX. Die Volatilität, also die Schwankungsintensität der Kursauschläge nach oben und unten, des DAX betrug 16,2 %. Wir hingegen haben es deutlich ruhiger in unserem Musterdepot mit einer Schwankung von nur 7 %. Das bedeutet, dass wir -ganz im Sinne unserer Finanzphilosophie- bisher nach lediglich 8 Monaten unsere Ziele von ca. 8 bis 10 % Rendite pro Gesamtjahr bei einem maximalen Drawdown von 4 bis 5 % erreicht haben. Denn oberste Priorität hat bei uns eben nicht die Jagd nach der allerhöchsten Rendite, denn diese kann nur erreicht werden bei höherem, teilweise unverantwortlich hohem Risiko, sondern eine stetige positive Rendite die in etwa dem DAX entspricht und in allen Marktphasen seien es Bullen-, Bären- als auch Seitwärtsmärkten bei geringstmöglichem Risiko de Investor ruhig schlafen lassen.


Tradeofficer und der Brexit

Heute, am Donnerstag, 23.06.2016 hat die britische Regierung ein Referendum über den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union angesetzt. Die Meinungen der „Fachleute“zur Abstimmung und dem Ergebnis gehen von Armageddon und dem Untergang des Abendlandes bis „passiert nix“.

 Gerade die lieben Nachbarn auf der Insel haben schon gesagt „keep calm and carry on“. So oder so, wird es mit der Finanzmarktwelt weitergehen.

 Dennoch kann es -wenngleich nicht unbedingt wegen der Abstimmung selbst- sondern wegen den irrationalen Handlungen der Finanzmarktteilnehmer zu größerer Volatilität kommen.

 Daher haben wir bereits in den letzten Tagen auf den Aufbau neuer Handelspositionen verzichtet und haben sämtliche Trades im kurz- und mittelfristigen Bereich an günstigen Kursniveaus aus dem Markt genommen und sehen uns die ganze Sache entspannt und emotionslos an. Dass das gut geklappt hat, zeigt der Tradingtipp Siemens.

Siemens_Chart_Long-Trade_mit_Ein-und Ausstieg

 Nach der Abstimmung gibt es garantiert immer noch die Börse und dann schlagen wir wieder zu.